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Zyklon-Katastrophe in Birma
Junta bewegt sich (19.05.2008)
Die birmanische Militär-Junta scheint auf den internationalen Druck zu reagieren und das Land vorsichtig zu öffnen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon darf das vom Zyklon "Nargis" verwüstete Irrawaddy-Delta besuchen.
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Birma
Reise von UN-Generalsekretär Ban in Katastrophengebiet genehmigt (19.05.2008)
Die birmanesische Militärregierung hat einen Besuch des UN-Generalsekretärs Ban Ki Moon in das Katastrophengebiet genehmigt. Die UN-Sprecherin Michele Montas teilte am Sonntagabend mit, Ban werde am Mittwoch in das vom Zyklon "Nargis" verwüstete Irrawaddy-Delta reisen.
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STURMOPFER IN BURMA
Staatschef lässt sich erstmals in der Katastrophenzone blicken (18.05.2008)
Seltsame Premiere in Rangun: Der Chef der burmesischen Militärjunta hat zwei Wochen nach dem Wirbelsturm erstmals das Katastrophengebiet besucht - doch auf Hilfe warten viele vergeblich. Nun rückt die Uno dem Regime zu Leibe - Generalsekretär Ban Ki Moon wird noch in dieser Woche nach Birma fliegen.
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BURMA
Tausenden Kindern droht der Hungertod (18.05.2008)
Große Not in einem abgeschotteten Land: Während die Militärjunta die Arbeit der Hilfsorganisationen mit allen Mitteln behindert, darben die Menschen in Burma. Unter den Folgen des Zyklons leiden vor allem die Kinder - Tausenden droht der Hungertod.
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WARNUNG DER UNO
Hunderttausende Burmesen erhalten zu wenig Hilfe (18.05.2008)
Die Nahrung im Land wird knapp: Rund 750.000 Menschen sind in Burma dringend auf Hilfslieferungen angewiesen, doch bislang werden weniger als ein Drittel von ihnen versorgt. Die Junta schottet das Krisengebiet weiter ab - die Uno befürchtet eine humanitäre Katastrophe.
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BURMA
Junta startet PR-Offensive - und sperrt Tausende Tonnen Hilfsgüter aus (17.05.2008)
Die Junta spielt Offenheit - und lässt das Volk darben: Erstmals konnten Diplomaten und Uno-Mitarbeiter ins Katastrophengebiet, frei bewegen durften sie sich nicht. Schiffe mit Hilfe für Hunderttausende warten vergeblich auf Einlass, die ersten westlichen Reporter wurden des Landes verwiesen.
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BURMA
Uno rechnet mit mehr als einer halben Million Flüchtlingen (17.05.2008)
Die Cholera ist ausgebrochen, der Reis wird knapp - und der andauernde Regen verschlimmert die Situation für die Menschen: In Burma sind mehr als eine halbe Million Menschen auf der Flucht. Sie campen im Freien oder schlafen in einfachen Verschlägen - und ihre Wut wächst.
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BURMA
Junta lässt westliche Diplomaten in die Todeszone (16.05.2008)
Neue Gefahr in Burmas Katastrophengebiet: Im Irrawaddy-Delta gibt es die ersten Cholera-Fälle. Selbst die Militär-Junta spricht mittlerweile von 78.000 Toten - und ist zu kleinen Zugeständnissen bereit. Die Generäle lassen erstmals westliche Regierungsvertreter in die verwüstete Zone.
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ABSURDES KRISENMANAGEMENT
Burmas Junta vertreibt Flüchtlinge (16.05.2008)
In Burma geht die Angst um: Nach der Zyklonkatastrophe mit bis zu 130.000 Toten drohen in den kommenden Tagen wieder heftige tropische Regenfälle. Die Junta reagiert mit Panik - und treibt die Obdachlosen in hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslagern zusammen.
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KORRUPTION IN BURMA
Menschenrechtler prangern Hehlerei mit Hilfsgütern an (15.05.2008)
Unsägliches Elend im Land - und eine Regierung, die beim Krisenmanagement jämmerlich versagt: In Burma ist erst ein Viertel der Zyklon-Opfer notdürftig versorgt. Die Militärjunta gesteht erstmals indirekt ein, dass illegal mit Hilfsgütern gehandelt wird - sie droht mit empfindlichen Strafen.
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JUNTA
Uno beruft Krisengipfel zu Burma ein (15.05.2008)
Die Menschen hungern, sterben, doch die Junta stellt sich stur - angesichts der schleppenden Hilfe für die Wirbelsturm-Opfer werden die Vereinten Nationen jetzt einen Krisengipfel organisieren. Die Situation im Land droht sich abermals zu verschärfen: Meteorologen sagen heftige Regenfälle voraus.
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NEUE VERFASSUNG
Burmas Militärherrscher jubeln über ihr Referendum (15.05.2008)
Hunderttausende Menschen in Burma leiden - doch die Militärjunta verkündet Erfolgsmeldungen: Den Generälen zufolge wurde die neue Verfassung mit über 92 Prozent Zustimmung angenommen. Ausländische Hilfe lassen die Machthaber weiter nur eingeschränkt zu - die Uno ist frustriert.
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THW-Kräfte in Myanmar einsatzbereit
(15.05.2008)
Heute ist die Frachtmaschine mit sechs Trinkwasseraufbereitungsanlagen des Technischen Hilfswerks (THW) an Bord in Rangun eingetroffen. Auf dem THW-Transport befand sich auch Material der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser-Hilfsdienstes.
Mehr beim Bundesministerium des Innern
Deutsche Hilfe in Myanmar angelaufen
(15.05.2008)
Unter schwierigen Umständen ist die deutsche Hilfsoperation in Myanmar angelaufen. Deutsche Hilfsorganisationen arbeiten mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes unter Hochdruck daran, die Not der myanmarischen Bevölkerung nach dem Wirbelsturm "Nargis" zu lindern.
Mehr beim Auswärtigen Amt
BURMAS TODESZONE
Junta sorgt sich noch immer um ihre Macht - statt um Millionen Opfer (14.05.2008)
128.000 Tote, bis zu 2,5 Millionen Betroffene: Das Elend in Burma wächst mit jedem Tag, an dem die Junta ausländische Hilfe abblockt. Verzweifelt versucht sie zu verhindern, dass die Welt vom wahren Ausmaß der Katastrophe erfährt - mit einer perfiden Strategie will sie das Land schnellstmöglich wieder abschotten.
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UNTERSTÜTZUNG FÜR BURMA
Helfer beklagen geringe Spendenbereitschaft der Deutschen (14.05.2008)
Die Zahl der Opfer nach dem Wirbelsturm in Burma steigt, das Leid im Land wächst - doch die Hilfsbereitschaft der Deutschen ist überschaubar. Die bisherigen Spenden seien viel zu gering, kritisieren Hilfsorganisationen - und suchen nach Erklärungen.
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KATASTROPHENGEBIET BURMA
Unicef warnt vor Kinderfängern in Flüchtlingslagern (14.05.2008)
Nur mühsam gelingt es in Burma, die Obdachlosen in Lagern unterzubringen und mit dem Nötigsten zu versorgen. An vielen Orten herrscht Chaos - das nutzen Menschenhändler für ihre Zwecke.
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KATASTROPHE IN BURMA
Junta verteilt verrotteten Reis (13.05.2008)
Neue Vorwürfe gegen die Militärjunta in Burma: Die Menschen im Land kämpfen ums Überleben, das Ausland schickt Hilfsgüter - doch die Lebensmittel erreichen die Burmesen zu spät oder gar nicht nicht. Helfern zufolge verteilt die Armee sogar verrotteten Reis an die eigene Bevölkerung.
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SEUCHENGEFAHR IN BURMA
Erste Zyklonopfer erkranken an Ruhr (13.05.2008)
Für viele Burmesen kommt die Hilfe zu spät: Viel zu langsam dringen einheimische Helfer in die Katastrophenregionen vor, ausländische Organisationen sind noch immer unerwünscht. Größtes Problem ist verschmutztes Trinkwasser - erste Fälle von Ruhr sind bereits aufgetreten.
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KATASTROPHE IN BURMA
Eine Million Menschen ohne Hilfe - Seuchengefahr steigt (13.05.2008)
Chaos in Burma: Noch nicht einmal ein Drittel der Wirbelsturm-Opfer hat bisher Hilfe erhalten. Während die Gefahr von Krankheiten und Hunger steigt, versucht die internationale Gemeinschaft, mehr Druck auf die Militärregierung auszuüben. Doch die Generäle mauern weiter.
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Soforthilfe auf 4 Millionen Euro erhöht
(13.05.2008)
Die Bundesregierung verdoppelt erneut ihre Hilfe für die Opfer des Zyklons in Myanmar. Vier Millionen Euro werden zur Verfügung gestellt. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier forderte die Regierung Myanmars auf, internationalen Helfern schnell Einreise in das Land zu gewähren.
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ERSTE HILFSLIEFERUNGEN GELANDET
Tödliche burmesische Langsamkeit (12.05.2008)
Die ersten Flugzeuge mit Hilfslieferungen sind in Burma gelandet: Doch die dringend benötigte Hilfe wird im Zeitlupentempo umgesetzt. Ob die Hilfsgüter dort landen, wo sie gebraucht werden, ist ungewiss. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon ist zornig auf die Junta.
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BURMA
Uno-Generalsekretär zornig über schleppende Hilfe (12.05.2008)
Heute, zehn Tage nach dem tödlichen Wirbelsturm "Nargis", landeten die ersten Flugzeuge in Burma: Viel zu spät, echauffiert sich Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon. Zudem kritisiert er die strengen Auflagen der Junta, mit denen die Hilfsorganisationen zu kämpfen haben.
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MILITÄRJUNTA GIBT WIDERSTAND AUF
Ausländische Hilfsgüter erreichen Burma (12.05.2008)
Die ersten Flugzeuge mit Hilfslieferungen haben Burma erreicht: Zehn Tage nach dem tödlichen Wirbelsturm "Nargis" landen sie mit Trinkwasser und Medikamenten an Bord. Auch deutsche Hilfsorganisationen machen sich auf den Weg - und haben mit strengen Auflagen der Junta zu kämpfen.
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BURMA BITTET UM HILFE
Militärjunta öffnet Hafen für Hilfsgüter (12.05.2008)
Zehn Tage nach dem tödlichen Wirbelsturm "Nargis" lässt die Militärjunta in Burma erstmals im großen Stil ausländische Helfer ins Land. Der Hafen und Flughafen von Rangun wurde geöffnet. Die Uno warnt: Bisher erhalten die Sturmopfer nur ein Fünftel der benötigten Hilfsgüter.
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KATASTROPHE IN BURMA
Die Todesstille nach dem Sturm (12.05.2008)
Umgestürzte Bäume, zerstörte Häuser, malariakranke Flüchtlinge: Acht Tage nach dem Zyklon Nagris herrschen in Burma Chaos und Verzweiflung. Kranke bekommen keine Medizin, Hilfsgüter erreichen ihr Ziel nicht. Doch die Menschen haben sich nicht aufgegeben, die Wut auf die Junta wächst.
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Bundesminister Steinmeier entsendet deutsche Hilfsgüter nach Myanmar
(12.05.2008)
Im Auftrag von Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier wird noch heute Abend (12.05.) der Sonderbeauftragte des Auswärtigen Amtes für Krisenprävention und Humanitäre Hilfe, Botschafter von Alvensleben, mit der Leiterin des Arbeitsstabs Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Ursula Müller, nach Rangun aufbrechen.
Mehr beim Auswärtigen Amt
KATASTROPHE IN BURMA
Experten befürchten schlimmere Zerstörung als nach dem Tsunami (11.05.2008)
Sie sitzen hilflos an den Straßen und betteln um ein bisschen Wasser und Lebensmittel: Mehr als eine Woche nach dem verheerenden Wirbelsturm warten immer noch zahllose Opfer auf Hilfe. Zwar ist inzwischen ein erstes Flugzeug der Uno mit Hilfslieferungen gestartet, Experten befürchten aber schlimmere Verwüstungen als beim Tsunami.
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ERNEUTER RÜCKSCHLAG
Hilfsgüter-Transporter sinkt vor Burmas Küste (11.05.2008)
Kaum werden die ersten Hilfsgüter-Transporte in die Katastrophenregionen von Burma erlaubt, erleiden die Hilfsorganisationen einen erneuten Rückschlag. Vor der Küste Burmas sank der erste Rot-Kreuz-Frachter, der ins Land gelassen werden sollte.
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KATASTROPHE IN BURMA
Junta fälscht Wahlen und forciert den Hunger (11.05.2008)
Das Militärregime in Burma preist die hohe Wahlbeteiligung beim umstrittenen Referendum, doch die Opposition berichtet von massiven Wahlfälschungen. Noch immer läuft die Hilfe schleppend, Katastrophenhelfer warnen vor einem Massensterben.
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KATASTROPHENREGION
Berlin will Burma-Hilfe mit internationalem Druck durchsetzen (10.05.2008)
Millionen Menschen hungern, warten vergeblich auf Zelte und Nahrungsmittel - doch die werden von Burmas Militärs abgefangen. Angesichts der dramatischen Lage im Katastrophengebiet will die Bundesregierung nun Hilfe auch gegen den Willen der Junta durchsetzen.
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KATASTROPHENREGION
Junta gibt Notpakete als eigene Hilfe aus (10.05.2008)
Das Krisenmanagement der burmesischen Junta wird immer bizarrer: Die Militärs verteilen inzwischen zwar die Pakete internationaler Hilfsorganisationen. Doch auf den Kisten prangen jetzt die Namen führender Generäle - um das eigene Regime zu stützen.
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KATASTROPHENREGION
Die Toten werden nicht gezählt (10.05.2008)
Es riecht nach Tod und Verwesung, in den Flüssen schwimmen Leichen. In manchen Orten werden nur die Überlebenden erfasst - weil das schneller geht, als die Toten zu zählen, berichtet ein Reporter der "New York Times" aus Burmas Todeszone.
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HINTERM EISERNEN VORHANG
Burmas Militärs konfiszieren Hilfslieferungen (10.05.2008)
Der erste Uno-Hilfslaster ist von Thailand nach Burma gerollt - doch dort wurden die Waren beschlagnahmt, die Lkw erstmal umgeleitet. Die Situation an der Grenze ist grotesk, beobachtete ein SPIEGEL-ONLINE-Reporter: Schwarzhändler machen Geschäfte mit der Not.
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BURMA
Junta startet trotz Katastrophe mit Verfassungsreferendum (10.05.2008)
Zynische Demonstration der Gleichgültigkeit: Allen Appellen zum Trotz hat Burmas Militärregierung mit dem umstrittenen Verfassungsreferendum begonnen. Einziges Ziel ist der Machterhalt - die katastrophalen Lage der eigenen Bevölkerung wird ignoriert.
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Bundeskanzlerin erörterte mit VN-Generalsekretär Lage in Myanmar und Libanon
(10.05.2008)
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat heute mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban Ki-Moon telefoniert und mit ihm die beiden aktuellen Krisen in Myanmar und Libanon erörtert.
Mehr bei der Bundesregierung
DIKTATOR THAN SHWE
Die Bulldogge von Burma (09.05.2008)
Seit Jahren knechtet er sein Volk, doch in der Katastrophe zeigt sich nun das ganze Ausmaß seiner Niedertracht: Während die Burmesen hungern und sterben, macht sich Militärdiktator Than Shwe rar - und verhindert aus dem Hintergrund, dass die Leidenden Hilfe bekommen.
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KATASTROPHE IN BURMA
Helfer werfen Militärjunta Verbrechen an der eigenen Bevölkerung vor (09.05.2008)
Burma bleibt weitgehend abgeriegelt, Hilfsgüter werden beschlagnahmt - während die Bevölkerung größte Not leidet: Weltweit wächst der Zorn auf die Militärjunta, die trotz der humanitären Katastrophe Hilfsanstrengungen vereitelt. Laut Uno könnte die Opferzahl auf über 100.000 steigen.
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STREIT ÜBER HILFSZUSAGEN
Bushs versteckte Burma-Agenda (09.05.2008)
Die USA präsentieren sich in der Burma-Katastrophe als unbürokratischer Krisenhelfer. Doch tatsächlich versucht die Regierung Bush, das Drama politisch auszuschlachten. Diese Strategie verschärft das Misstrauen der Militärjunta - Hilfsorganisationen protestieren.
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UNO-LIEFERUNGEN NACH BURMA
Militärjunta beschlagnahmt Hilfsgüter (09.05.2008)
Beispiellose Schikane gegen die Krisenhelfer: Burmas Militärherrscher haben zwei Hilfslieferungen der Uno beschlagnahmen lassen. Die Junta will die Güter unbedingt unter ihre Kontrolle bekommen - die Helfer stoppten daraufhin die Luftbrücke ins Katastrophengebiet.
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BURMA NACH DEM WIRBELSTURM
Helfer wieder ausgewiesen (09.05.2008)
Die Junta bleibt hart: Die ersten Helfer sind bereits wieder ausgewiesen worden - dabei brauchen rund 1,5 Millionen Menschen nach dem Wirbelsturm in Burma dringend Hilfe. Die USA bemühen sich um eine Luftbrücke ins Katastrophengebiet.
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KATASTROPHE IN BURMA
1,5 Millionen Menschen brauchen dringend Hilfe (08.05.2008)
Die Taktik ist an Zynismus kaum zu überbieten: Die globale Hilfsmaschinerie könnte den notleidenden Burmesen sofort und effektiv helfen - doch die Junta will bis zur Verfassungsabstimmung am Samstag offenbar Ausländer fernhalten. Die Leidtragenden nach neuen Uno-Zahlen: 1,5 Millionen Menschen.
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VERWÜSTUNG NACH ZYKLON "NARGIS"
Tausende Leichen verseuchen Trinkwasser in Burma (08.05.2008)
Die humanitäre Katastrophe in Burma nimmt immer größere Ausmaße an. Im Irrawaddy-Delta, einst die Reiskammer des Landes, fristen Überlebende neben Tausenden Leichen ihr Dasein. Die Armee lässt sich dort nicht blicken - und verhindert, dass internationale Helfer in die Region vordringen.
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HILFSGÜTER FÜR BURMA
Uno fürchtet miese Tricks der Junta (08.05.2008)
Zynisches Katz- und Mausspiel im Angesicht einer humanitären Katastrophe: Die burmesische Militärregierung besteht darauf, internationale Hilfsgüter selbst zu verteilen. Beobachter vermuten, dass die Junta mit der Not Geschäfte machen will.
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NACH DEM ZYKLON "NARGIS"
Erster Uno-Hilfsjet erreicht Burma (08.05.2008)
Die Lage im Katastrophengebiet wird immer dramatischer, inzwischen spricht auch die burmesische Junta von mindestens 80.000 Todesopfern. Nach Angaben der Uno ist der erste Flug mit Hilfsgütern nun in Rangun eingetroffen.
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BURMA NACH DEM ZYKLON "NARGIS"
Junta korrigiert Zahl der Todesopfer dramatisch nach oben (08.05.2008)
Bislang hatte Burmas Militärregierung von rund 20.000 Todesopfern durch Zyklon "Nargis" gesprochen, nun beziffert die Junta die Zahl auf mindestens 80.000. Die Lage im Katastrophengebiet ist verheerend, zumindest sind jetzt aber die ersten Hilfsflüge unterwegs.
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Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble beauftragt THW-Trinkwassereinsatz für Myanmar
(08.05.2008)
Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble schickt THW-Helfer in die Katastrophenregion Myanmar. Heute wurde die Schnell-Einsatz-Einheit-Wasser-Ausland (SEEWA) des Technischen Hilfswerks (THW) für einen humanitären Soforthilfeeinsatz beauftragt.
Mehr beim Bundesministerium des Innern
ZYKLON "NARGIS"
Mehr als 100.000 Tote in Burma befürchtet (07.05.2008)
Die Opfer-Zahlen werden immer unfassbarer, die Not der Überlebenden ist groß: US-Diplomaten befürchten, dass mehr als 100.000 Menschen durch den Wirbelsturm "Nargis" ihr Leben verloren haben. Im verwüsteten Irrawaddy-Delta stürmen Hungernde die inzwischen wieder geöffneten Läden.
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ZYKLON-KATASTROPHE
Wut auf Burmas Militärjunta wächst (07.05.2008)
Die Menschen haben Durst, fürchten Seuchen - doch es erreicht sie keine Hilfe: In Burma wächst die Wut über schlechtes Krisenmanagement der Militärjunta. Gelingt es der Führung nicht bald, die Lage in den Griff zu bekommen, könnte es zum Aufstand kommen.
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BURMA
Wie "Nargis" ein schutzloses Land verwüsten konnte (07.05.2008)
Die Sturmkatastrophe in Burma zeigt auf brutale Art, was armen Ländern in Zukunft immer öfter droht: Naturkatastrophen treffen eine Bevölkerung, die weder von Deichen noch einer kompetenten Regierung geschützt ist. Umweltzerstörung und Klimawandel verstärken die Gefahr.
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BURMA-KRISE
Tausende Leichen verwesen in der Katastrophenzone (07.05.2008)
Tote treiben im Wasser, Verwesungsgeruch hängt über der Katastrophenzone. Eine Million Überlebende sind ohne Obdach, Essen fehlt - an Tag vier nach dem verheerenden Zyklon wird die Lage in Burma immer schlimmer. Denn ausländische Helfer kommen nicht durch, müssen gegen Behördenwillkür kämpfen.
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"NARGIS"-KATASTROPHE
Helfer verzweifeln an Chaos in Burma (07.05.2008)
Es ist ein Wettlauf mit der Zeit. Nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" in Burma rollt die internationale Hilfe an - doch Organisatoren sprechen von einem logistischen Alptraum, berichten von Visaproblemen und Restriktionen. Mehr als 60.000 Menschen sind tot oder werden vermisst.
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Auswärtiges Amt erhöht humanitäre Hilfe für Katastrophengebiet in Myanmar
(07.05.2008)
Das Auswärtige Amt verdoppelt die humanitäre Soforthilfe für die Menschen in Myanmar auf 1 Million Euro. Die Mittel stehen mit sofortiger Wirkung schwerpunktmäßig für die Trinkwasseraufbereitung, Notunterkünfte, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung zur Verfügung.
Mehr beim Auswärtigen Amt
BURMA NACH DEM ZYKLON
Uno rechnet mit Millionen Katastrophen-Opfern (06.05.2008)
"Überall Leichen, die Straßen sind voll": Die Lage in Burma ist nach Angaben von Augenzeugen dramatisch. 24 Millionen Menschen sind nach Uno-Schätzungen betroffen. Die spärlichen Hilfsmaßnahmen, die das Regime zulässt, können die Not nicht lindern.
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KATASTROPHENMANAGEMENT
Burmas Junta behindert Hilfe für Sturmopfer (06.05.2008)
Es ist die schwerste Naturkatastrophe seit Jahren: 63.000 Menschen sind tot oder werden vermisst. Nach dem verheerenden Zyklon gibt es in Burma kaum Trinkwasser und Treibstoff, keinen Strom. Zwar lässt die Militärjunta inzwischen einige Helfer ins Land, doch die Lieferungen laufen viel zu langsam an.
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ZYKLON-SCHÄDEN
Nach Sturm droht Reisknappheit in Burma, Sri Lanka und Bangladesch (06.05.2008)
Tausende Tote, Hunderttausende Obdachlose - und womöglich bald Millionen Hungernde: In Burma wird das Grundnahrungsmittel Reis knapp. Große Teile der Felder wurden mit Salzwasser überspült. Die hohen Reispreise vor allem in den armen Ländern dürften deshalb weiter steigen.
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BURMA
Touristen von Naturkatastrophe kaum betroffen (06.05.2008)
Unter den katastrophalen Folgen des Zyklons leiden Millionen Burmesen. Von Touristen wird die betroffene Region nur selten besucht - Burmas wichtigste Sehenswürdigkeiten wie die Tempelanlagen von Bagan liegen im Norden des Landes.
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ZYKLON-KATASTROPHE IN BURMA
Zehntausende Tote - Seuchen und Hunger drohen (06.05.2008)
Burma am Abgrund: Zeugen berichten von der schlimmsten Naturkatastrophe seit dem Tsunami 2004. Inzwischen ist von 22.000 Toten die Rede, Reisfelder sind vernichtet, Seuchen drohen - doch die Junta lässt Helfer nur unter Auflagen ins Land. Bevor sie den Ärmsten helfen, räumen die Militärs erst Villenviertel auf.
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ZYKLON IN BURMA
Eine Million Menschen verlieren ihr Zuhause (06.05.2008)
Zerstörte Häuser, demolierte Hütten: Die Uno schätzt, dass bis zu eine Million Menschen durch den Zyklon "Nargis" ihr Zuhause verloren haben. Die Militärjunta rechnet mit mehr als 15.000 Toten - und will das umstrittene Verfassungsreferendum trotzdem durchführen.
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BURMA
Mehr als 15.000 Tote nach Zyklon (06.05.2008)
Die Zahl der Toten nach dem verheerenden Zyklon in Burma ist deutlich größer als zunächst angenommen. Allein im Irrawaddy-Delta sollen 10.000 Menschen ums Leben gekommen sein - landesweit würden 30.000 Personen vermisst, hieß es.
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UNTERSTÜTZUNG FÜR "NARGIS"-OPFER
Uno schickt Helfer in Zyklon-Katastrophenzone (05.05.2008)
Zerstörte Häuser, blockierte Straßen, mehr als 10.000 Tote: Nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" braucht Burma dringend Unterstützung. Die Militärjunta ließ allerdings kostbare Zeit verstreichen - erst jetzt dürfen Helfer ins Land.
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WIRBELSTURM IN BURMA
Zyklon "Nargis" hinterlässt Tod und Verwüstung (05.05.2008)
Mehr als 10.000 Tote und unzählige Vermisste: Die vorläufige Bilanz des Zyklons "Nargis" ist verheerend. Häuser wurden zerstört, Strom- und Wasserleitungen beschädigt, Straßen blockiert. Viele Menschen haben gerade einmal sich selbst retten können - und ihr gesamtes Hab und Gut verloren.
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VERHEERENDER WIRBELSTURM
Zyklon reißt bis zu 10.000 Menschen in den Tod (05.05.2008)
Dramatischer Anstieg der Opferzahlen in Burma: Das staatliche Radio berichtet von rund 4000 Toten und fast ebenso vielen Vermissten durch den Zyklon "Nargis". Der Außenminister erwartet sogar bis zu 10.000 Tote. Nun will die Militärjunta internationale Hilfslieferungen ins Land lassen.
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KILLER-ZYKLON
Burmas Junta hält trotz Sturmkatastrophe an Referendum fest (05.05.2008)
Hunderte Menschen sind tot, Hunderttausende obdachlos, die Strom- und Wasserversorgung ist vielerorts zusammengebrochen. Der Killer-Zyklon "Nargis" hat Burma ins Chaos gestürzt. Die Militärjunta will das für Samstag geplante Verfassungsreferendum dennoch unbedingt abhalten.
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Auswärtiges Amt leistet Myanmar nach Wirbelsturm Nargis dringende humanitäre Hilfe
(05.05.2008)
Das Auswärtige Amt stellt deutschen Hilfsorganisationen 500.000 Euro humanitäre Hilfe für die Menschen in Myanmar zur Verfügung. Der verheerende Wirbelsturm Nargis hat nach ersten Informationen tausende Menschen getötet, Hunderttausende sind ohne Unterkunft.
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ZYKLON "NARGIS"
Sturmkatastrophe in Burma bringt Junta-Machtplan durcheinander (04.05.2008)
Katastrophenalarm in Burma: Der Zyklon "Nargis" hat Zehntausende Häuser zerstört, Straßen blockiert, den Flughafen lahm gelegt - jetzt bricht die Versorgung im Land zum Teil zusammen. Die Militärjunta reagiert überfordert. Ihr Masterplan für den Machterhalt gerät durcheinander.
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HUNDERTE TOTE
Zyklon zerstört Zehntausende Häuser in Burma (04.05.2008)
Von mehr als 350 Toten ist die Rede: Der Zyklon "Nargis" hat im Süden des Landes Burma mehrere Städte fast vollständig zerstört, Zehntausende Menschen wurden obdachlos. Die Militärregierung rief den Notstand aus - Uno-Hilfstruppen scheitern an den blockierten Straßen.
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