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Krise im Kaukasus
Beben an der kaukasischen Flanke (20.09.2008)
Aus Angst vor Separationsbestrebungen regiert Russland in den südlichen Republiken mit Brachialgewalt.
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Kaukasus-Konflikt: Nato sagt Georgien Unterstützung zu
(19.09.2008)
Auf einem informellen Treffen verständigten sich die Nato-Verteidigungsminister auf eine vertiefte Zusammenarbeit mit Georgien.
Medwedew warf dem Bündnis dagegen vor, mit Waffenlieferungen den Kaukasus-Konflikt provoziert zu haben.
Mehr bei ZEIT ONLINE
Medwedew: Nato provozierte Kaukasus-Konflikt
(19.09.2008)
Beim Treffen mit Vertretern von NGOs und Kirchen betonte der russische Präsident den Demokratie-Kurs seines Landes und die
Wichtigkeit eines neuen europäischen Sicherheitspakts.
Mehr bei russland-aktuell.ru
Kaukasus-Konflikt
Die Ruhe vor dem neuen Sturm? (16.09.2008)
Im Gespräch mit internationalen Experten zieht die russische Elite eine Bilanz des Kaukasus-Konflikts. Auch wenn die Zeichen
insgesamt auf Entspannung stehen, sprechen einige Führungskräfte hinter verschlossenen Türen bereits von einem neuen Krieg.
Mehr bei FOCUS Online
Außenministerrat in Brüssel: EU-Beobachtermission für Georgien beschlossent
(16.09.2008)
Die EU hat heute die Entsendung einer Beobachtermission mit rund 200 Experten nach Georgien beschlossen. Sie sollen die Einhaltung
des Waffenstillstands überwachen. Die Minister berieten auch über die Beziehungen zu Serbien.
Mehr beim Auswärtigen Amt
KAUKASUS-KRISE
Nato-Rat tagt in Tiflis und verärgert Russland (15.09.2008)
Dass der Nato-Rat ausgerechnet in der georgischen Hauptstadt Tiflis tagt, wird von Russland mit wenig Begeisterung aufgenommen.
Georgien gilt für Russland als Aggressor, der den Kaukasus-Krieg begonnen hat. Russland reagiert mit Drohungen und warnt die Nato
davor, in einen "fremden Krieg" hineingezogen zu werden.
Mehr bei WELT ONLINE
Kaukasus
EU will Frieden in Georgien sichern (15.09.2008)
Die EU-Außenminister haben in Brüssel Maßnahmen zur Unterstützung Georgiens beschlossen. So sollen 200 Polizisten nach Georgien
entsandt werden. Zudem stellte die EU finanzielle Hilfe in Aussicht.
Mehr bei FOCUS Online
EU-Beobachtermission in Georgien mit Österreichern
(15.09.2008)
Die EU-Außenminister haben am Montag die Entsendung von 200 Beobachtern nach Georgien beschlossen. Österreich wird sich mit drei
Polizisten und einem Menschenrechtsexperten an der zivilen EU-Mission beteiligen. Russland hat unterdessen angesichts des in Tiflis
tagenden NATO-Rats vor einem NATO-Beitritt Georgiens gewarnt.
Mehr bei Die Presse
Ein Reich auf der Suche nach alter Größe
(14.09.2008)
Wladimir Putin, der starke Mann in Russland, verlangt neue Regeln. Er will gleichziehen mit den USA. Michael Stürmer hat ihn in
seiner Sommerresidenz in Sotschi getroffen - und ein Land bereist, das unbedingt die Demütigungen des Westens abwerfen will. Auch
um den Preis eines neuen Kalten Krieges.
Mehr bei WELT ONLINE
KAUKASUS-KRISE
Für Medwedjew ist Georgienkrieg Russlands 9/11 (12.09.2008)
Russlands Präsident Dmitri Medwedjew hat den georgischen Angriff auf Südossetien mit den Anschlägen in den USA am
11. September 2001 verglichen. Wie nach den Terroranschlägen auf New York habe sich die weltpolitische Lage verändert, so Medwedjew.
Bei Angriffen werde Russland künftig umgehend zurückschlagen.
Mehr bei WELT ONLINE
Höchste Zeit zum Umdenken
Die EU muss die Lehren aus dem Kaukasus-Konflikt ziehen und ihre Strategie ändern (11.09.2008)
Da scheint etwas passiert zu sein. Bisher war Moskaus Regie im Kaukasus-Konflikt (mit dem georgischen Präsidenten Michail
Saakaschwili als richtig eingeschätztem und eingesetztem Hauptdarsteller) wie aus einem Guss.
Mehr bei derStandard.at
Beobachtermission in Georgien
Grüne kritisiert geplanten EU-Einsatz (11.09.2008)
Um den Konflikt im Kaukasus zu entschärfen, haben die EU und Russland vereinbart, dass spätestens ab dem 1. Oktober 200
unbewaffnete EU-Beobachter nach Georgien geschickt werden. Im Gegenzug soll Russland seine Truppen aus dem georgischen Kernland
zurückziehen.
Mehr bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
RUSSLAND
Wissenschaftler warnen vor schweren Wirtschaftsschäden für Russland und den Kaukasus (11.09.2008)
Der Konflikt in Georgien wird langfristig schwerwiegende wirtschaftliche Folgen für Russland und die Kaukasus-Region haben, warnt
das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche.
Mehr bei der Deutschen Welle
Krise im Kaukasus
Erste Rufe nach Saakaschwilis Rücktritt (10.09.2008)
In Tiflis mehren sich die Stimmen, die dem Präsidenten eine Mitschuld am Krieg geben. Russland will indes ein Waffenembargo gegen
Georgien erwirken.
Mehr bei sueddeutsche.de
SÜDOSSETIEN UND ABCHASIEN
Moskau stationiert 7600 Soldaten im Kaukasus (10.09.2008)
Russland hat die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zu Südossetien und Abchasien eingeleitet. Zudem will der russische
UN-Botschafter Witali Tschurkin einen UN-Resolutionsentwurf für ein Waffenembargo gegen Georgien beantragen. Die Militärpräsenz der
Russen in den georgischen Provinzen soll deutlich steigen.
Mehr bei WELT ONLINE
Kaukasus-Krise: Diplomatisches Pingpong
Außenministerin Plassnik ortete auf Moskau-Besuch noch deutliche Differenzen im Georgien-Konflikt (10.09.2008)
Ein diplomatisches Pingpong-Spiel lieferten einander Außenministerin Ursula Plassnik und ihr russischer Kollege Sergej Lawrow am
Dienstag bei einer Pressekonferenz in Moskau. Es ging um das Krisenmanagement der EU nach dem Kurzkrieg in Georgien, die
EU-Beobachtermission und die Zugehörigkeit von Südossetien und Abchasien. Beide Provinzen sagten sich von Georgien los und wurden
bisher nur von Russland, Nicaragua und Kuba anerkannt.
Mehr beim Kurier
Kaukasus-Konflikt
Medwedew sichert Truppenabzug zu (09.09.2008)
Vermittlungserfolg für Nicolas Sarkozy: Nach Beratungen mit dem französischen Staatschef in Moskau stimmte Russlands Präsident
Dimitri Medwedew der Forderung zu, Beobachter der EU in Georgien zu akzeptieren. Medwedew sagte außerdem den kompletten Abzug der
russischen Truppen aus dem georgischen Kernland zu.
Mehr beim Stern
Kaukasus-Konflikt
EU-Ukraine-Gipfel: Domino-Effekt verhindern (09.09.2008)
Das angespannte Verhältnis zwischen Moskau und Kiew ist das Thema des EU-Ukraine-Gipfel. Nicolas Sarkozy und Viktor Juschtschenko
treffen sich in Paris.
Mehr bei FOCUS Online
Russland will Truppen aus Georgien abziehen
Einigung mit Frankreichs Präsident Sarkozy (09.09.2008)
Russlands Präsident Medwedew und Frankreichs Staatschef Sarkozy haben sich geeinigt: Russland zieht seine Truppen aus Georgien
zurück, sobald eine internationale Schutztruppe vor Ort ist. 200 EU-Beobachter sollen die Waffenruhe überwachen.
Mehr bei ZDFheute.de
Kaukasus-Krise
Sarkozy: Moskau muss Zusagen einhalten (08.09.2008)
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat Russland mit Konsequenzen der Europäischen Union gedroht, sollte es sein jüngstes
Versprechen zum Truppenabzug aus Georgien nicht einhalten. Am 15. Oktober dürfe sich "kein russischer Soldat" mehr im georgischen
Kernland aufhalten, sagte er nach Gesprächen mit dem georgischen Staatschef Michail Saakaschwili in der Nacht zum Dienstag in
Tiflis.
Mehr bei Krone.at
Kaukasus-Konflikt
Sarkozy vermittelt im Kaukasus-Konflikt (08.09.2008)
Der französische Staatschef begibt sich auf eine diplomatische Reise nach Moskau und Tiflis. Erklärtes Ziel der Reise ist, die
Umsetzung des Friedensabkommens zu erreichen.
Mehr bei FOCUS Online
Russland will Truppen aus Georgien abziehen
Einigung mit Frankreichs Präsident Sarkozy (08.09.2008)
Russlands Präsident Medwedew und Frankreichs Staatschef Sarkozy haben sich geeinigt: Russland zieht seine Truppen aus Georgien
zurück, sobald eine internationale Schutztruppe vor Ort ist. 200 EU-Beobachter sollen die Waffenruhe überwachen.
Mehr bei ZDFheute.de
Moskau will Kaukasus-Konflikt mit Straßenkarte lösen
(07.09.2008)
Nach Informationen der Zeitung "Kommersant" will Russland am 9. September diplomatische Beziehungen zu Abchasien und Südossetien
aufnehmen. Vorher wird in Moskau jedoch mit Sarkozy, Solana und Barroso verhandelt.
Mehr bei russland-aktuell.ru
Kaukasus-Krise
Moskau warnt den Westen vor Sanktionen (07.09.2008)
Die russische Führung hat den Westen vor der Reise des EU-Ratspräsidenten Sarkozy, des Kommissionspräsidenten Barroso und dessen
außenpolitischen Repräsentanten Solana nach Moskau am Montag davor gewarnt, Druck auf Russland auszuüben. Russland wolle keine
Konfrontation, sondern eine gleichberechtigte Partnerschaft, sagte Präsident Medwedjew.
Mehr bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Kaukasus-Konflikt
Medwedew fühlt sich provoziert (06.09.2008)
Russland hat den Einsatz von US-Kriegsschiffen zur Lieferung von Hilfsgütern nach Georgien als Provokation bezeichnet. Die EU
dringt derweil weiter auf einen Truppenabzug.
Mehr bei FOCUS Online
Der Krieg nach dem Sieg
Propagandakrieg im Kaukasus-Konflikt (06.09.2008)
Militärisch ist der Georgien-Konflikt entschieden. Nun liefern sich die Gegner mit Hilfe von PR-Agenturen wilde Gefechte um den
moralischen Triumph.
Mehr bei Profil.at
Beschluss beim Außenminister-Treffen:
EU lässt Kaukasus-Eskalation 'objektiv' prüfen (06.09.2008)
Es sei schon wichtig, wer welchen 'Ursachenanteil' an dem Ausbruch des Konflikts gehabt habe, stellt der deutsche Außenminister
fest. Noch einmal richtet die Union außerdem eine klare Aufforderung an Moskau.
Mehr bei der Netzeitung
Kaukasus
EU schickt Beobachter nach Georgien (05.09.2008)
Die EU ist über die immer noch in Georgien stationierten russischen Truppen empört. Deutschlands Außenminister Steinmeier fordert
ein Stabilitätskonzept für die gesamte Region, als erstes werden Beobachter entsandt.
Mehr bei Reuters Deutschland
EU-Länder fragen nach Ursachen des Kaukasus-Konflikts
(05.09.2008)
Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier findet in der Europäischen Union Zustimmung mit dem Vorstoß, die Ursachen für den Krieg
zwischen Russland und Georgien international untersuchen zu lassen.
Mehr bei Reuters Deutschland
Medwedew verteidigt Vorgehen in Georgien
(05.09.2008)
Mit den bisher härtesten Worten an die Adresse des Westens hat der russische Präsident Medwedew die Militärintervention in Georgien
erneut verteidigt. "Russland ist eine Nation, mit der ab jetzt zu rechnen ist", sagte er am Samstag. Der Krieg im Kaukasus sei
Moskau aufgezwungen worden, und man habe handeln müssen, um das Leben russischer Staatsbürger zu retten.
Mehr bei Die Presse
Kaukasus-Konflikt
EU-Außenminister beraten über Vermittlerrolle zwischen Russland und Georgien (04.09.2008)
Im Kaukasus-Konflikt treffen die EU-Außenminister am heutigen Freitag erneut zusammen, um über die Vermittlerrolle zwischen
Russland und Georgien zu beraten. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy reist erneut nach Russland um Präsident Dmitri
Medwedew zum Einlenken zu bewegen.
Mehr bei FOCUS Online
Kaukasus-Konflikt
USA unterstützen Georgien bei NATO-Beitritt (04.09.2008)
US-Vizepräsident Dick Cheney hat Georgien die uneingeschränkte Unterstützung seines Landes beim geplanten NATO-Beitritt
zugesichert. Cheney sagte am Donnerstag nach einem Treffen mit dem georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili, Georgien werde
"Teil unseres Bündnisses" sein. Die USA wollten Tiflis dabei unterstützen, die Folgen der russischen Invasion zu bewältigen. "Die
Aktivitäten Russlands lassen große Zweifel an seinen Absichten aufkommen und an seiner Verlässlichkeit als internationaler
Partner", sagte Cheney. ...
Mehr bei Krone.at
KAUKASUS-KONFLIKT
Russland startet Zementinvasion in Südossetien (04.09.2008)
Jetzt sind es russische Bauarbeiter, die Südossetien erobern: Der Kreml will für den Wiederaufbau der im Kaukasus-Krieg zerstörten
Region Millionen ausgeben. Noch sieht die Zivilbevölkerung nicht viel von der russischen Hilfe – und plündert daher die georgischen
Dörfer Südossetiens.
Mehr bei WELT ONLINE
Ukraine und die Kaukasus-Krise
Ein zerrissenes und verunsichertes Land (03.09.2008)
Ähnlich wie Georgien will die Ukraine in die Nato, doch das Volk ist darüber gespalten. Nun droht eine Regierungskrise - die
prowestliche Koalition ist zerbrochen.
Mehr bei sueddeutsche.de
Kaukasus-Krise
USA planen Milliardenhilfe für Georgien (03.09.2008)
Die Kaukasus-Krise kocht wieder hoch: Die USA wollen Georgien umfangreiche Wirtschaftshilfe zukommen lassen. Mitte September will
zudem eine hochrangige NATO-Delegation nach Georgien reisen.
Mehr bei N24
Russland im Kaukasus-Konflikt
"Saakaschwili existiert für uns nicht" (03.09.2008)
Scharfe Töne aus Moskau: Russlands Präsident Medwedjew hat seinen georgischen Kollegen Saakaschwili als "politische Leiche"
bezeichnet. Angst vor Sanktionen habe er nicht.
Mehr bei sueddeutsche.de
EU-Kaukasus-Gipfel
Russland ist zufrieden (02.09.2008)
Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat die Beschlüsse des EU-Sondergipfels vom Montag gelobt. Die Entscheidungen von
Brüssel seien "ein Triumph des gesunden Menschenverstandes", sagte Putin laut der Agentur Interfax in Usbekistan. "Wir haben eine
Basis für die Fortsetzung des Dialogs mit unseren europäischen Partnern", sagte Putin dem russischen Sender NTW.
Mehr bei n-tv
Kaukasus-Konflikt
Schröder gibt dem Westen die Schuld (02.09.2008)
Altkanzler Gerhard Schröder hat sich in der Auseinandersetzung zwischen der Europäischen Union und Russland zu Wort gemeldet. Er
fordert, den Gesprächsfaden mit Russland nicht abreißen zu lassen. Der Westen und Georgien haben nach Ansicht Schröders
schwerwiegende Fehler gemacht.
Mehr bei RP ONLINE
EU-Gipfel zum Kaukasus
Politiker loben Geschlossenheit (02.09.2008)
Den EU-Sondergipfel zur Kaukasus-Krise haben Politiker und Wirtschaftsvertreter positiv bewertet und den Verzicht auf Sanktionen
gegen Russland begrüßt. Auch Moskau äußerte sich zufrieden.
Mehr bei sueddeutsche.de
EU erhöht Druck auf Russland im Kaukasus-Konflikt
(01.09.2008)
Die Europäische Union verschärft wegen der Kaukasuskrise den Ton und droht Moskau mit Konsequenzen. Die Staatsund Regierungschefs
der 27 EU-Staaten wollen die Verhandlungen über einen Partnerschafts-Pakt mit Moskau so lange auf Eis legen, bis die russischen
Truppen aus Georgien abgezogen sind. Zugleich beauftragte der EU-Gipfel den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy, bereits am
kommenden Montag als Ratsvorsitzender einen neuen Vorstoß zur Krisenlösung in Moskau zu unternehmen.
Mehr bei der Ibbenbürener Volkszeitung
Kaukasus-Gipfel: EU zeigt sich einig und geschlossen
(01.09.2008)
Die Europäische Union hat auf ihrem Sondergipfel zum Kaukasuskonflikt nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel "ein Signal
der Einigkeit und Geschlossenheit" ausgesandt.
Mehr bei der Bundesregierung
KAUKASUS
Regimekritiker in Russland erschossen - Vorwürfe gegen Polizei (31.08.2008)
War es eine Hinrichtung, war es ein Unfall? Bei einem Polizeieinsatz im Kaukasus ist der Betreiber einer oppositionellen Web-Seite
gestorben, offenbar durch einen Kopfschuss. Bürgerrechtler geben der russischen Polizei die Schuld. Die spricht von einem
zufälligen "Zwischenfall".
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KRISE
Brown fürchtet Russlands "Energie-Würgegriff" (31.08.2008)
Gordon Brown will das Verhältnis der EU zu Russland grundsätzlich überdenken. Die Union dürfe nicht in die Abhängigkeit
unverlässlicher Partner geraten, warnt der britische Premier - und fordert, schnell neue Öl- und Gaslieferanten zu suchen.
Mehr bei Spiegel Online
Kaukasus-Krise
Steinmeier: "Spirale der Eskalation unterbrechen" (30.08.2008)
Der russische Präsident Dmitri Medwedew hat sich vor dem EU-Krisengipfel zum Kaukasuskonflikt an diesem Montag für einen
konstruktiven Dialog zwischen Moskau und Brüssel ausgesprochen. Das sagte der Kremlchef dem britischen Premierminister Gordon Brown
in einem Telefonat, wie die Agentur Interfax am Samstag meldete. ...
Mehr bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Nach der Kaukasus-Krise
Moskau und Berlin wollen Spannungen beenden (30.08.2008)
Kurz vor dem Brüsseler Sondergipfel zum Kaukasus-Konflikt sind Russland und Deutschland übereingekommen, die Eskalation der
diplomatischen Verstimmungen zu beenden. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und sein russischer Kollege Sergej Lawrow
vereinbarten telefonisch einen Versuch der Deeskalation.
Mehr bei WELT ONLINE
Vor EU-Gipfel zur Kaukasus-Krise
Steinmeier fordert "klares Signal" (30.08.2008)
Vor dem EU-Sondergipfel am Montag zur Kaukasus-Krise hat Außenminister Steinmeier für eine "starke europäische Rolle" geworben -
und Russland erneut kritisiert.
Mehr bei sueddeutsche.de
Propaganda im Kaukasus-Konflikt
Böse Bären, Tschaikowski und der Holocaust (30.08.2008)
Wladimir Kotenjow ist wieder einmal aufgebracht. „Die Russen sind böse Bären, die auf Panzern sitzen, in der einen Hand eine
Kalaschnikow und in der anderen Hand eine Flasche Wodka“. So malt Moskaus Botschafter das Bild seiner Landsleute, wie es ihm in
Deutschlands Medien begegnet. ...
Mehr bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Kaukasus-Krise: Putin fordert von EU "objektive Bewertung"
(30.08.2008)
Angesichts der anhaltenden Spannungen zwischen dem Westen und Moskau hat der russische Ministerpräsident Wladimir Putin von der
Europäischen Union eine sachliche Betrachtung des Kaukasus-Konflikts gefordert - und das russische Vorgehen in Georgien verteidigt.
Die Beziehung zu Deutschland bezeichnet Putin als "sehr gut" und "vertrauensvoll".
Mehr bei ZEIT ONLINE
DEBATTE ÜBER RUSSLAND-SANKTIONEN
Frankreich bremst Scharfmacher in der EU (29.08.2008)
Die osteuropäischen Staaten drängen, aber sie dringen nicht durch: Die französische Ratspräsidentschaft will beim EU-Sondergipfel
Sanktionen gegen Russland auf jeden Fall verhindern. Es soll eine scharf formulierte Erklärung geben - mehr nicht.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
Georgien und Russland brechen diplomatische Beziehungen ab (29.08.2008)
Plünderungen, Brandschatzungen, Gewalt - der Präsident Südossetiens hat bestätigt, dass Georgier in der abtrünnigen Provinz Opfer
von Übergriffen geworden sind. Georgien und Russland haben jetzt ihre diplomatischen Beziehungen aufgekündigt.
Mehr bei Spiegel Online
GEORGIEN-KRISE
Ex-Sowjetstaaten fürchten Moskaus Machtstreben (29.08.2008)
Rückkehr zur alten imperialen Politik: Seit Moskaus Offensive im Kaukasus fürchten ehemalige Sowjetrepubliken, sie könnten die
nächsten Opfer russischer Aggression sein. Wie groß ist die Gefahr für die ukrainische Halbinsel Krim?
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
Südossetien will sich Russland anschließen (29.08.2008)
Die Moskauer Anerkennung Südossetiens ist offenbar nur ein Zwischenschritt zur Einverleibung der Region in die Russische
Föderation. Dies geht aus Angaben des Parlamentspräsidenten der abtrünnigen georgischen Republik hervor. Zunächst baut Moskau
Militärstützpunkte in dem Gebiet.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
Kreml und EU pokern mit Sanktionsdrohungen (29.08.2008)
EU-Sanktionen gegen Russland könnten drastische Folgen haben: Einem Zeitungsbericht zufolge erwägt die Regierung in Moskau, die
Öllieferungen nach Europa zu drosseln. Offiziell ist die Drohung nicht, aber möglicherweise geschickt lanciert - als Warnung an
Brüssel.
Mehr bei Spiegel Online
SCHWARZES MEER
Russland wirft dem Westen Kanonenboot-Show vor (28.08.2008)
Die deutsche "Lübeck" ist in der Nähe, die US Navy fährt direkt nach Georgien: Das russische Militär klagt über die Präsenz von
Nato-Schiffen im Schwarzen Meer und unterstellt dem Westen heimliche Aufrüstung. Amerika weist die Kritik als unsinnig ab - und
schickt ein Schiff mehr in die Krisenregion.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
Putin schiebt USA Verantwortung für Georgien-Krieg zu (28.08.2008)
Russlands Premier attackiert die USA: Wladimir Putin hat Washington vorgeworfen, Georgien zu dem Angriff auf Südossetien ermuntert
zu haben. Damit habe die Bush-Regierung John McCain helfen wollen, unterstellte Putin indirekt.
Mehr bei Spiegel Online
WELTWEITER PROTEST
Georgien-Krise bringt Russland ins Abseits (28.08.2008)
Für den Kreml wird es unbequem. EU und USA machen Druck, der Weltsicherheitsrat berät an diesem Abend über die Georgien-Krise - und
auch wichtige asiatische Partner wie China gehen jetzt auf Distanz: Sie weigern sich, Moskau auf seinem Konfliktkurs zu
unterstützen.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
EU erwägt Sanktionen gegen Russland (28.08.2008)
Drastische Drohung im Kaukasus-Konflikt: Nach Angaben von Frankreichs Außenminister Kouchner prüft die EU jetzt Sanktionen gegen
Russland - Moskau nennt das eine "kranke Idee" des Westens.
Mehr bei Spiegel Online
WELTWEITER PROTEST
G-7-Staaten verurteilen Anerkennung georgischer Provinzen (27.08.2008)
Geballte Kritik in Richtung Russland: Die sieben wichtigsten Industriestaaten haben die Anerkennung der Rebellenrepubliken
Abchasien und Südossetien verurteilt. Der russische Außenminister Lawrow wies den internationalen Protest zurück - und warf Angela
Merkel Doppelzüngigkeit vor.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
EU wirft Südosseten Vertreibungspolitik vor (27.08.2008)
Der Vorwurf aus Brüssel wiegt schwer: Laut EU-Kommission werden in Südossetien Georgier systematisch unter Druck gesetzt - und zum
Verlassen des Landes gedrängt. Scharfe Kritik an Russland kommt von der Nato: Moskau müsse die Anerkennung der Rebellenrepubliken
zurücknehmen.
Mehr bei Spiegel Online
OST-WEST-KONFLIKT
Frankreich warnt Russland vor Griff nach der Krim (27.08.2008)
Frankreichs Außenminister Kouchner schlägt Alarm: Er befürchtet, dass Russland sich mit der Aufspaltung Georgiens nicht zufrieden
gibt und auch die Grenzen der Ukraine verschieben will. Auch die Regierung in Kiew reagiert besorgt - und will neu über die
russische Schwarzmeerflotte verhandeln.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
Steinmeier sieht Sicherheit aller Europäer in Gefahr (27.08.2008)
Drastische Warnung des deutschen Außenministers: Russlands Kampf gegen Georgien und die Anerkennung Südossetiens und Abchasiens
könnte Europas gesamte Sicherheitsarchitektur ins Wanken bringen - mit "unabsehbaren Folgen", sagt Frank-Walter Steinmeier.
Kreml-Chef Medwedew verteidigt dagegen sein Vorgehen.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
Bush geißelt Medwedews Alleingang (26.08.2008)
Der Westen läuft Sturm gegen Moskaus Beschluss, Abchasien und Südossetien als unabhängige Staaten anzuerkennen. Die US-Regierung
bezeichnete Medwedews Entscheidung als "Totgeburt". Der russische Premier gab zu verstehen, er habe "vor nichts Angst, auch nicht
vor der Aussicht auf einen Kalten Krieg".
Mehr bei Spiegel Online
MOSKAUS MACHTSPIELE
Merkel verspricht härtere Gangart gegenüber Russland (26.08.2008)
Krieg gegen Georgien, Anerkennung Südossetiens und Abchasiens – bei Russlands baltischen Nachbarn wächst die Angst. Bei ihrem
Besuch soll ihnen Kanzlerin Merkel die Sorgen nehmen. Doch wie weit würde die Nato tatsächlich gehen, wenn ihr Beistand gefordert
wäre?
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
Westen protestiert gegen Medwedews Alleingang (26.08.2008)
"Extrem unglücklich", "inakzeptabel", "völkerrechtswidrig": Der Westen läuft Sturm gegen Russlands Entscheidung, Abchasien und
Südossetien als unabhängige Staaten anzuerkennen. Kanzlerin Merkel stellt die Kooperation mit Moskau in Frage.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KONFLIKT
Medwedew erkennt Rebellen-Republiken an - Merkel protestiert (26.08.2008)
Der Westen hatte ihn gewarnt - Dmitrij Medwedew setzt sich darüber hinweg: Der russische Präsident hat die Unabhängigkeit der
abtrünnigen georgischen Gebiete Südossetien und Abchasien anerkannt. Bundeskanzlerin Merkel und US-Außenministerin Rice übten
scharfe Kritik.
Mehr bei Spiegel Online
GEORGIEN-KRISE
Bush warnt Russland vor Hilfe für Separatisten (26.08.2008)
Russland provoziert massiven internationalen Protest. Weil das Parlament die abtrünnigen georgischen Provinzen Abchasien und
Südossetien als unabhängig anerkennen will, warnt jetzt US-Präsident Bush seinen Kollegen Medwedew: Der Kreml müsse Georgiens
Grenzen respektieren.
Mehr bei Spiegel Online
Anerkennung Südossetiens und Abchasiens nicht akzeptabel
(26.08.2008)
Die Situation in Georgien stand auch beim Besuch der Bundeskanzlerin in Estland und Litauen im Vordergrund. Mit Ministerpräsident
Andrus Ansip unterstrich Angela Merkel in Tallinn die Bedeutung einer einheitlichen Position der Europäischen Union gegenüber
Russland.
Mehr bei der Bundesregierung
GEORGIEN-KRISE
Merkel warnt Medwedew vor Völkerrechtsbruch (25.08.2008)
Russlands Parlament provoziert den Westen. Die Pläne, Georgiens abtrünnige Republiken als unabhängig anzuerkennen, empören die USA,
die EU und Deutschlands Kanzlerin. Merkel warnte Kreml-Chef Medwedew, gegen internationale Verträge zu verstoßen: "Wir sind
unzufrieden."
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS-KRISE
Medwedew lässt Nato-Drohungen ins Leere laufen (25.08.2008)
Die Nato bestraft den Kreml mit einem Einfrieren der Beziehungen für die Georgien-Krise - jetzt antwortet Präsident Medwedew. Ihn
lassen die Drohungen offenbar kalt: Die Nato müsse an einer funktionierenden Zusammenarbeit mehr Interesse haben als Russland, sagt
der Staatschef.
Mehr bei Spiegel Online
KAUKASUS
Russisches Parlament fordert Unabhängigkeit für Südossetien (25.08.2008)
Die ersten Schritte sind getan: Beide Kammern des russischen Parlaments haben sich dafür ausgesprochen, die abtrünnigen georgischen
Provinzen Abchasien und Südossetien als unabhängig anzuerkennen. Das letzte Wort hat Präsident Medwedew - und der Westen wartet
gespannt.
Mehr bei Spiegel Online
Deutschland und Schweden fordern territoriale Integrität Georgiens
(25.08.2008)
Zum Auftakt ihrer zweitägigen Reise hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Fredrik
Reinfeldt in Stockholm getroffen. Im Zentrum des Gespräches stand die gegenwärtige Situation in Georgien.
Mehr bei der Bundesregierung
KAUKASUS-KONFLIKT
EU erhöht den Druck auf Russland (24.08.2008)
Die Kritik wird lauter, der Ton schärfer: Der Westen verliert in der Kaukasus-Krise die Geduld mit Moskau, jetzt beruft die EU
einen Sondergipfel zur Georgien-Krise ein. Kanzlerin Merkel warnt Russland vor Konsequenzen, sollte es seine Truppen nicht
vollständig abziehen.
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GEORGIEN-KRISE
Güterzug explodiert nahe Gori (24.08.2008)
Die Rauchschwaden sind kilometerweit zu sehen: Auf Georgiens wichtigster Ost-West-Bahnstrecke ist ein mit Treibstoff beladener Zug
explodiert. Die Behörden gehen davon aus, dass eine Landmine das Unglück auslöste.
Mehr bei Spiegel Online
Krieg im Kaukasus
Moskau verschleppt Abzug aus Georgien (24.08.2008)
In den westlichen Ländern wächst die Ungeduld, weil Russland seine Truppen nicht schnell genug aus Georgien abzieht.
Mehr bei sueddeutsche.de
GEORGIEN-KRISE
Deutschland drängt Russland zu Komplettabzug (23.08.2008)
Die Bundesregierung verschärft im Kaukasus-Konflikt den Tonfall gegenüber dem Kreml: Russland soll seine Truppen aus Georgien
"unverzüglich" abziehen. Moskau weist die zunehmende Kritik des Westens zurück - und kontrolliert weiter strategisch wichtige Orte
in dem Nachbarstaat.
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KAUKASUS-KRISE
Westen kritisiert russische Pufferzonen in Georgien (23.08.2008)
Russlands halber Rückzug in die Pufferzonen erzürnt den Westen: Die OSZE wirft dem Kreml vor, den Waffenstillstand in Georgien zu
verletzen. Die Truppen Moskaus kontrollieren hier noch immer die wichtigsten Verkehrswege.
Mehr bei Spiegel online
ABZUG AUS GEORGIEN
Bush und Sarkozy werfen Russland Bluff vor (22.08.2008)
Russlands Verteidigungsministerium meldet den kompletten Abzug aus Georgien - Frankreich und die USA widersprechen. Die Bedingungen
für einen Waffenstillstand seien noch immer nicht erfüllt, sagen die Präsidenten Bush und Sarkozy.
Mehr bei Spiegel online
KREML-TREUES RUSSLAND
"Man hätte Georgien in den Boden drücken sollen" (22.08.2008)
Ein schneller Krieg ist die beste Propaganda: Der Konflikt im Kaukasus hat die Stellung der russischen Doppelspitze Putin-Medwedew
weiter gefestigt, das belegen neue Umfragen. Viele Bürger hoffen, dass ihr Führungsduo die Großmachtpolitik fortsetzt - und dabei
noch energischer durchgreift.
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ABZUG AUS GEORGIEN
USA werfen Russen Verzögerungstaktik vor (22.08.2008)
Moskau lässt sich viel Zeit: Zwar hat Russland nach eigenen Angaben damit begonnen, seine Soldaten aus Georgien zurückzuziehen -
dem US-Militär zufolge läuft die Operation aber nur "im Schneckentempo". Der Europarat übte scharfe Kritik an Russland - und
forderte eine Strafe für das Land.
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GEORGIEN-KONFLIKT
Investoren strafen Russland ab (22.08.2008)
Die harte Haltung Moskaus in der Georgien-Krise verunsichert die Wirtschaft. Anleger und Investoren ziehen im großen Stil Kapital
aus Russland ab. Schon klagen die Unternehmen über knappe Kredite.
Mehr bei Spiegel online
UNO-SICHERHEITSRAT
Russland schweigt zu Georgiens Souveränität (22.08.2008)
Moskau setzt im Uno-Sicherheitsrat jetzt auf eine eigene Resolution: Allerdings wird in dem Entwurf die Frage zu Georgiens
Souveränität ausgeklammert. In Deutschland wächst einer aktuellen Umfrage zufolge die Angst vor einem neuen Kalten Krieg.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Nato bestätigt Bruch mit Russland (21.08.2008)
Der Konflikt zwischen Russland und dem Westen schaukelt sich hoch: Moskau hat seine Kooperation mit der Nato unterbrochen - eine
entsprechende Mitteilung hat die westliche Allianz jetzt offiziell erhalten. Aus Georgien zieht der Kreml seine Truppen nur langsam
ab, 500 Soldaten sollen dauerhaft bleiben.
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PUFFERZONE UM SÜDOSSETIEN
Russland will 500 Soldaten dauerhaft in Georgien stationieren (21.08.2008)
Moskau will offenbar die Kontrolle behalten: Nach Abzug der russischen Kampfeinheiten aus dem georgischen Kernland werden 500
Soldaten in der Pufferzone um Südossetien stationiert bleiben, kündigte Moskau an. Die Angaben über den Stand des Rückzugs bleiben
weiterhin widersprüchlich.
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UNO-RESOLUTION
Russland präsentiert eigenen Entwurf zu Georgien (20.08.2008)
Russland geht weiter auf Konfrontationskurs: Beim Krisentreffen der Uno-Botschafter hat Moskau einen neuen Entwurf für die
Umsetzung des Sechs-Punkte-Plans vorgelegt. Zuvor hatte es den französischen Vorschlag blockiert. Die USA lehnte das russische
Papier bereits ab.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Bundesregierung will Isolation Russlands verhindern (20.08.2008)
Russlands Auftreten in Georgien stößt auf internationale Empörung: Auch Deutschland fordert den sofortigen Abzug der russischen
Truppen. Doch die deutsche Regierung will eine Isolation Russlands verhindern - und hofft auf baldige Gespräche im
Nato-Russland-Rat.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Russland bremst den Sicherheitsrat aus (20.08.2008)
Ohne Ergebnis ist eine Dringlichkeitssitzung des Weltsicherheitsrats zum Kaukasus-Krieg vertagt worden. Denn Russland blockierte
einen von Frankreich vorgelegten Resolutionsentwurf. US-Außenministerin Rice warf Moskau vor, sich immer mehr zu isolieren und zum
"Geächteten" zu werden.
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NATO-RUSSLAND-KRISE
Kampfansage der Kalten Krieger (19.08.2008)
Es ist die Stunde der Scharfmacher. Die Nato setzt Treffen mit Russland aus, weil Moskaus Truppen in Georgien stehen - der Kreml
wirft dem Westen Blockdenken vor. Kühle Realpolitiker wie der deutsche Außenminister Steinmeier kämpfen gegen die Krawallrhetorik.
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GEORGIEN-KRISE
Russland wirft Nato Kungelei mit kriminellem Regime vor (19.08.2008)
Der Kreml wehrt sich gegen die Kritik der Nato. Russlands Außenminister Lawrow weist die Vorwürfe zurück, zu langsam aus Georgien
abzuziehen - und wirft dem Militärbündnis Parteilichkeit vor: Es rette Georgiens "kriminelles Regime" und rüste es sogar noch auf.
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TRUPPENABZUG AUS GEORGIEN
Nato friert Beziehungen zu Russland ein (19.08.2008)
Die Nato macht ernst und erhöht den Druck auf Russland: Solange Moskau große Teile Georgiens besetzt halte, werde es keine weitere
Zusammenarbeit geben, kündigte Generalsekretär de Hoop Scheffer an. Das Bündnis erwartet nun ein Einlenken des Kremls.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Erste russische Kolonne zieht aus Gori ab (19.08.2008)
Machen die Russen jetzt Ernst? Panzer und bewaffnete Fahrzeuge seien aus der besetzten Stadt Gori gerollt, berichten Augenzeugen.
Russlands Generalstabschef wies westliche Kritik zurück, der Abzug geschehe zu langsam.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Rice warnt Russland vor Machtdemonstration (19.08.2008)
Die USA signalisieren kurz vor dem Nato-Krisengipfel in Brüssel Entschlossenheit gegenüber Moskau: Russland versuche im
Kaukasus-Konflikt seine Interessen mit "militärischer Macht" durchzusetzen, sagte US-Außenministerin Rice - aber Washington werde
dies zu verhindern wissen.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Nato-Außenminister warnen Russland (19.08.2008)
Am Ende soll eine Protestnote stehen: Die Nato berät heute über den Militäreinsatz Russlands in Georgien - und will Moskaus
Eingreifen verurteilen. Doch die Allianzmitglieder sind in Schlüsselfragen uneins. Die USA setzen auf eine starke Botschaft,
Frankreich und Deutschland warnen vor Spannungen.
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Nato unterstützt Lösung des Kaukasus-Konflikts
(19.08.2008)
Nach einer Sondersitzung der Nato-Außenminister in Brüssel hat Frank-Walter Steinmeier Russland erneut zum Rückzug seiner Truppen
aus Georgien aufgerufen. Alle sechs Punkte des von beiden Seiten unterschriebenen Planes müssten jetzt umgesetzt werden. Die Nato
will auch selber einen Beitrag zu mehr Stabilität im Kaukasus leisten. Neben verschiedenen Einzelmaßnahmen wurde dazu auch die
Einsetzung einer Nato-Georgien-Kommission beschlossen.
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GEORGIEN-KONFLIKT
USA werfen Russland Aufrüstung im Kaukasus vor (18.08.2008)
Neue Schuldzuweisungen im Kaukasus-Konflikt: Tiflis wirft Russlands Armee vor, gezielt georgische Militärbasen zu vernichten. Vom
versprochenen Rückzug ist an der Front nichts zu sehen. Die USA berichten, Moskau habe SS-21-Raketen nach Ossetien geschafft - sie
könnten Georgiens Hauptstadt erreichen.
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GEORGIEN
Bericht über Entführung von Deutschen war Fehlalarm (18.08.2008)
Erleichterung in Berlin: Der von georgischer Seite geäußerte Verdacht, in der Krisenregion um Gori könnten zwei Deutsche
verschleppt worden sein, hat sich nicht bestätigt.
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GEORGIEN-KONFLIKT
Russischer Generalstab meldet Truppenabzug (18.08.2008)
Es wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg aus der Krise: Der russische Generalstab hat nach langem Zögern den Rückzug aus
Zentralgeorgien verkündet. Panzer, Raketenwerfer und Infanterie sollen sofort nach Südossetien verlegt werden. Eine Bestätigung
durch die Regierung in Tiflis steht aber aus.
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GEORGIEN
Unklarheit über russischen Truppenrückzug (18.08.2008)
Rollt ein erster Konvoi von Süd- nach Nordossetien? Russlands staatliche Nachrichtenagentur RIA meldet, der Truppenabzug aus dem
Konfliktgebiet in Georgien habe begonnen. Das georgische Innenministerium sieht allerdings keine Anzeichen für ein Abrücken
russischen Militärs.
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ALTKANZLER
Schröders Saakaschwili-Kritik empört Union und FDP (18.08.2008)
"Beispiellose Brüskierung von Außenminister Steinmeier", "ein Bärendienst": Politiker von Union und FDP haben Altkanzler Schröder
für dessen Äußerungen über den georgischen Präsident Saakaschwili kritisiert. Schröder solle bei Russland-Themen besser schweigen,
mahnte CSU-Chef Huber.
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GEORGIEN
Russland verspricht Abzug - und schickt mehr Truppen (18.08.2008)
Wie glaubwürdig ist der angekündigte russische Truppenabzug aus Georgien? Offiziell will Moskau am Montag damit beginnen, Soldaten
aus dem georgischen Kernland nach Südossetien zu verlegen. Dem US-Geheimdienst zufolge schickt Russland derzeit aber weiter Waffen
und Truppen in die Kaukasus-Region.
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KRISENDIPLOMATIE
Merkel macht sich für Georgiens Nato-Beitritt stark (17.08.2008)
Deutliche Worte der Kanzlerin in Tiflis: Angela Merkel forderte die Russen ultimativ auf, ihre Truppen abzuziehen. Georgiens
Staatschef Micheil Saakaschwili sicherte sie Unterstützung auf dem Weg in die Nato zu.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Wie die Russen ihre Besatzung auskosten (17.08.2008)
Sie bewegen sich, doch von einem Abzug kann keine Rede sein. Mit ihren Checkpoints kontrollieren die Russen weiter große Teile
Georgiens - und sie schaffen Militärmaterial des Gegners aus dem Land. Temporäre Besatzer sehen anders aus.
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KRISENDIPLOMATIE
Merkel kämpft für Nato-Beitritt von Georgien (17.08.2008)
Krisendiplomatie der Kanzlerin im Kaukasus: Angela Merkel hat Präsident Micheil Saakaschwili ihre Unterstützung zugesagt. Georgien
bleibe für die Nato ein Beitrittskandidat. Die russischen Truppen müssten sich wie vereinbart schnell zurückziehen.
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SÜDOSSETIEN
Das doppelte Leid der Leila Djiojewa (17.08.2008)
Die Gewalt kam in zwei Wellen: Auf Kriegsverbrechen der georgischen Armee reagierten die Südosseten mit Rache. Sie plünderten die
Wohnungen ihrer georgischen Nachbarn und steckten ihre Häuser an. Manchmal verläuft die Front des Kaukasus-Konflikts mitten durch
eine Familie.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Medwedew verspricht Sarkozy Truppenabzug (17.08.2008)
Der Truppenabzug verspätet sich, aber er beginnt: Am Montag werde Russland erste Einheiten aus Georgien abrücken lassen, erklärte
Staatschef Dmitri Medwedew am Sonntag in einem Telefonat mit Nicolas Sarkozy. Der französische Präsident hatte im Namen der EU
Verzögerungen beim Abzug beklagt.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Merkel will sich Saakaschwili vorknöpfen (17.08.2008)
Friedensdiplomatie im Kaukasus: Nach dem russischen Präsidenten Medwedew trifft Angela Merkel in Tiflis auf Micheil Saakaschwili.
Die Kanzlerin wolle sich für die Einhaltung des Waffenstillstands einsetzen - aber den georgischen Staatschef auch für sein
Vorgehen rügen, heißt es.
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Merkel fordert schnellen Rückzug russischer Truppen
(17.08.2008)
"Der Abzug der russischen Truppen ist die vordringlichste Aufgabe". Dies sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach ihrem Gespräch
mit dem georgischen Präsidenten Micheil Saakaschwili in Tiflis.
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GEORGIEN-KONFLIKT
Polens Präsident kritisiert Deutschland und Frankreich scharf (16.08.2008)
Unterwürfigkeit, Wirtschaftsinteressen und Nachgiebigkeit: Harsche Worte des polnischen Präsident Lech Kaczynski zur Haltung der EU
auf den russischen Einmarsch in Georgien. Russland müsse internationale Isolation drohen, forderte Kaczynski.
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SARKOZY
Russische Truppen dürfen im georgischen Grenzgebiet patroullieren (16.08.2008)
Ein wichtiger Passus des Abkommens für einen Waffenstillstand heißt: Truppenrückzug "auf die Linien vor Beginn der Feindseligkeiten".
Doch laut Sarkozy habe Russland das Recht zur Sicherheit Südossetiens auch auf georgischen Grenzgebiet zu patroullieren.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Steinmeier widerspricht Schröders Vorwürfen (16.08.2008)
Im SPIEGEL-Gespräch gibt Ex-Kanzler Gerhard Schröder Georgien die Schuld an der Eskalation im Kaukasus-Konflikt. Präsident
Saakaschwili sei ein "Hasardeur". Doch Außenminister Steinmeier sieht das anders als sein früherer Chef: Russland habe mit den
Bombenattacken eine Grenze überschritten.
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TERMIN BEI SAAKASCHWILI
"Micha will Euch sofort sprechen" (16.08.2008)
Micheil Saakaschwili wollte vor dem Besuch der Kanzlerin noch mal Klartext reden und lud deshalb nachts einige Journalisten zu sich.
Es wurde ein skurriler Termin mit einem angeschlagenen, müden und teils verwirrten Staatschef von Georgien.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Russland unterzeichnet Waffenstillstand, zieht aber keine Truppen ab (16.08.2008)
Russland hat zwar nach Georgien den Friedensplan für den Südkaukasus unterzeichnet. Allerdings erscheint der Waffenstillstand
brüchig: Russische Soldaten sind angeblich weiter an Plünderungen beteiligt - zudem sollen sie eine wichtige Brücke westlich von
Tiflis gesprengt haben.
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KONFLIKT MIT GEORGIEN
Russland unterzeichnet Waffenstillstands-Plan (16.08.2008)
Hoffnung auf Entspannung im Kaukasus: Russlands Staatschef Dmitrij Medwedew hat die Waffenstillstandsvereinbarung unterzeichnet. Ob
sein Land aber alle Truppen aus Georgien abzieht, ist bislang offen. Im Sicherheitsrat stocken die Verhandlungen über eine
Resolution zur Waffenruhe.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Saakaschwili gibt Europäern Mitschuld am Krieg (15.08.2008)
Er sprach mit bebender Stimme und erhob schwere Vorwürfe gegen den Westen: Georgiens Präsident Saakaschwili hat die EU beschuldigt,
seine Hilferufe ignoriert und Russland zum Angriff auf sein Land ermutigt zu haben. US-Außenministerin Rice forderte Moskau zum
Rückzug auf - sofort.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Medwedew stellt Grenzen Georgiens offen in Frage (15.08.2008)
In der Kaukasus-Krise bleibt Russland weiter auf Kollisionskurs: Demonstrativ verteidigte Präsident Medwedew nach dem Treffen mit
Kanzlerin Merkel den Einmarsch der russischen Truppen in Georgien - und stellte klar: Russland würde jederzeit wieder zu den Waffen
greifen.
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GEORGIEN-KRISE
Merkel redet Medwedew ins Gewissen (15.08.2008)
Angela Merkel fand deutliche Worte. Bei ihrem Treffen mit Dmitrij Medwedew hat die Kanzlerin Russlands Militäraktion als überzogen
kritisiert. Sie forderte den Abzug der russischen Truppen aus Zentral-Georgien. Der Staatschef pries sein Land als Garant für
Stabilität.
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KAUKASUS-KRIEG
Menschenrechtler werfen Russland und Georgien Greueltaten vor (15.08.2008)
Schüsse, Hektik, Menschen fliehen: Gleich mehrere Journalisten kamen im Georgien-Konflikt vor laufender Kamera unter Feuer. Jetzt
aufgetauchte Videos belegen, wie brutal die Truppen vorgehen. Menschenrechtsorganisationen prangern Übergriffe gegen Zivilisten auf
beiden Seiten an.
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GEORGIEN-KRISE
Russlands Strategie lähmt US-Regierung (15.08.2008)
Präsident Bush warnt Russland, seine Minister drohen mit einer Beziehungskrise - doch in Wahrheit bleiben den USA im
Georgien-Konflikt nur symbolische Aktionen. So sehr Moskaus Strategie die US-Regierung auch empört, eine Eskalation will keiner:
Denn Putin sitzt am längeren Hebel.
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GEORGIEN-RUSSLAND-KRISE
Medwedew will Merkel Greuelfotos zeigen (15.08.2008)
Kanzlerin Merkel auf einer ihrer heikelsten Auslandsreisen: Im russischen Badeort Sotschi wird sie Russlands Präsidenten Medwedew
treffen - nur wenige hundert Kilometer von der Kaukasus-Krisenzone entfernt. Der Gastgeber will ihr mit drastischen Fotos
georgische Greueltaten belegen.
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Territoriale Integrität Georgiens wahren
(15.08.2008)
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für eine rasche Umsetzung des Sechs-Punkte-Plans ausgesprochen. Der EU-Friedensplan sieht
auch einen Rückzug russischer Truppen aus dem Kerngebiet Georgiens vor. Sie habe einige Aktionen Russlands für nicht
verhältnismäßig gehalten, sagte Merkel nach einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew.
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GEORGIEN-KONFLIKT
USA drohen Kreml mit Dauer-Beziehungskrise (14.08.2008)
Die Regierung Bush will Russland die Grenzen aufzeigen. Verteidigungsminister Gates droht dem Kreml mit ernsten Konsequenzen wegen
des Kaukasus-Konflikts. Die Russen demonstrieren Unnachgiebigkeit - Außenminister Lawrow höhnt: "Vergesst das Gerede über die
territoriale Unversehrtheit Georgiens".
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GEORGIEN-KRISE
Russland nutzt Lücke in Sarkozys Friedensplan (14.08.2008)
Moskaus Militär operiert ungeniert im georgischen Kernland - und fühlt sich dabei im Recht. Denn im Friedensplan, den Frankreichs
Staatschef Sarkozy vermittelt hat, werden dem Kreml "zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen" zugestanden. In Berlin und Brüssel ist man
alarmiert, noch mehr in Washington.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Russlands Armee verzögert Rückzug aus Georgien (14.08.2008)
Sie zaudern, sie verhandeln - in den Städten Poti und Gori rückten sie sogar wieder vor: Russlands Soldaten spielen in Georgien auf
Zeit, der versprochene Rückzug hat noch nicht begonnen. Zwischen Moskau und den USA wird der Ton schärfer. Die Russen werfen
Amerika heimliche Waffenlieferungen vor.
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HACK-ATTACKE AUF GEORGIEN
Ehrenamtliche Angriffe (14.08.2008)
Parallel zum Kaukasus-Krieg gerieten in den vergangenen Tagen auch Web-Seiten aus Georgien unter Beschuss. Schnell kam der Vorwurf,
Russland habe den ersten Cyberwar entfesselt. Das war wohl gar nicht nötig: Die Angriffe kamen wahrscheinlich von persönlich
motivierten Hackern.
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KAUKASUS-KONFLIKT
US-Außenministerin Rice greift Moskau scharf an (14.08.2008)
Harsche Töne zwischen Washington und Moskau: US-Außenministerin Rice hat Russland vor einer weltweiten Isolation gewarnt.
Vizepremier Iwanow erklärte dagegen, es sei an der Zeit, dass sich die USA zwischen Georgien und Russland entscheiden.
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KAUKASUS
Russland vergleicht Georgiens Offensive mit 11. September (13.08.2008)
"Jedes zivilisierte Land hätte genauso gehandelt": Der russische Vizepremier Iwanow hat Parallelen zwischen der georgischen
Militäroffensive und den Terroranschlägen vom 11. September 2001 gezogen. Russland habe keine andere Wahl gehabt, als Georgien
anzugreifen.
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GEORGIEN-KRISE
Europa versagt als Krisenhelfer (13.08.2008)
Geld und Helfer will die EU in den Kaukasus schicken, vielleicht sogar Soldaten auf Friedensmission. Die Entscheidung darüber fällt
allerdings nicht in Brüssel - sondern wieder einmal in New York: Weil die Mitgliedsstaaten keine gemeinsame Linie finden, gibt die
Uno vor, was Europa tun darf.
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KAUKASUS-KRIEG
Zweideutige US-Signale sollen Georgien ermutigt haben (13.08.2008)
Öffentliche Solidaritätsadressen - und Warnungen vor einem Krieg hinter den Kulissen: Das sind laut "New York Times" die Signale,
die Georgien in den letzten Monaten aus Washington erhalten hat. Präsident Saakaschwili hoffte auf Hilfe aus den USA - und griff
Südossetien an.
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KAUKASUS-KRISE
Europa will Beobachtermission auf dem Kaukasus starten (13.08.2008)
Die EU will Beobachter und Vermittler an den Kaukasus schicken. Darauf haben sich die Außenminister geeinigt - doch in Wahrheit
wissen sie nicht, wie sie mit Russland umgehen sollen: Die Briten stellen die Partnerschaft in Frage, Deutschland warnt vor einer
vorschnellen Verurteilung.
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SÜDOSSETIEN-PROPAGANDA
Wie die Wahrheit den Krieg verlor (13.08.2008)
Übertriebene Opferzahlen, Falschmeldungen über Manöver - im Kaukasus-Konflikt haben sich Georgien und Russland mit Horrormeldungen
überboten. Erstmals hat die Propagandaschlacht auch mit voller Wucht das Internet erfasst, mit Bloggern und Hackern als Soldaten im
Cyberkrieg.
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TREFFEN MIT SARKOZY
Saakaschwili stimmt Kaukasus-Friedensplan zu (13.08.2008)
Das Ende der Kaukasus-Krise rückt ein Stück näher: Georgiens Staatschef Saakaschwili akzeptiert den von Nicolas Sarkozy nach
Gesprächen mit Russlands Präsident Medwedew vorgestellten Friedensplan. Das strittige Thema über die Zukunft der abtrünnigen
Regionen soll auf Wunsch Georgiens aber nicht international diskutiert werden.
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BOMBEN AUF GEORGIEN
Niederländischer TV-Journalist durch russischen Luftangriff getötet (13.08.2008)
Der Befehl des russischen Präsidenten, die Luftschläge einzustellen, kam für einen niederländischen Kameramann zu spät: Der
TV-Journalist starb, als Kampfjets Bomben auf die georgische Stadt Gori warfen.
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Erleichterung über angekündigte Waffenruhe
(13.08.2008)
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist erleichtert über die angekündigte Einstellung der Kampfhandlungen in Georgien. Die Kanzlerin
danke der französischen EU-Präsidentschaft für ihre Vermittlungsbemühungen, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas
Steg. Jetzt gelte es, ein dauerhaftes Ende der Gewalt sicherzustellen.
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KUNDGEBUNG IN TIFLIS
Saakaschwili lässt sich feiern (12.08.2008)
Er hat eine Niederlage erlitten, doch Georgiens Präsident beschwört den Sieg: Vor Zehntausenden jubelnden Anhängern nannte er in
einer demagogisch nationalistischen Rede sein Land einen Vorposten im Kampf gegen Russland. Unterdessen bot Paris eine
EU-Friedenstruppe an.
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KAUKASUS-KRISE
Echter Friede ist in weiter Ferne (12.08.2008)
Russlands Präsident Medwedew hat den Krieg gestoppt. Doch selbst wenn die Waffen wirklich schweigen, bleibt fraglich, ob Russen und
Georgier am Verhandlungstisch eine gemeinsame Sprache finden. Eine neutraler Vermittler müsste her - nur ist ein geeigneter
Kandidat nicht in Sicht.
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FLÜCHTLINGSDRAMA IM KAUKASUS
100.000 Menschen fliehen aus dem Kriegsgebiet (12.08.2008)
Die Opfer des Krieges im Kaukasus sind Zivilisten auf beiden Seiten. Nach Schätzungen der Uno flohen rund 100.000 Menschen aus dem
Kriegsgebiet - die georgische Stadt Gori ist fast menschenleer. Internationale Organisationen beklagen: Die Zahl der
Hilfebedürftigen steige stündlich.
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KAUKASUS-PLAN
Medwedew kündigt Rückzug aus Südossetien an (12.08.2008)
Die Offensive ist beendet - der Machtkampf im Kaukasus geht weiter: Russlands Präsident Medwedew hat sich verpflichtet, alle
Kampfverbände aus Südossetien abzuziehen. Für einen dauerhaften Frieden aber stellt er mehrere Bedingungen an Georgien.
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KRANKENHAUS IN SÜDOSSETIEN
"Das ist ein Völkermord" (12.08.2008)
Ein Krankenhaus in Südossetien: Die Einrichtung wurde von georgischen Truppen beschossen, auch Ärzte und Klinikpersonal kamen um.
Im Untergeschoss wurde tagelang operiert - die meisten Patienten sind mittlerweile in Russland.
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KRIEGSENDE IM KAUKASUS
Putin manövriert den Westen aus (12.08.2008)
Russlands starker Mann Putin hat sein Ziel im Kaukasus erreicht: Georgien ist destabilisiert. Und der Westen wird tatenlos zusehen
müssen, wie sein Verbündeter Saakaschwili abserviert wird.
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RUSSLANDS KAUKASUS-OFFENSIVE
Georgien beklagt neue Bombardements (12.08.2008)
Präsident Medwedew kündigt an, Russlands Offensive in Georgien zu stoppen. Doch vor einer dauerhaften Waffenruhe fordert er von
Tiflis einen Komplettrückzug aus Südossetien und ein Gewaltverzichtsabkommen. Georgiens Regierung ist skeptisch - und meldet neue
Bombardements auf drei Dörfer.
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RUSSLANDS DOPPELSPITZE
Feldherr Putin deklassiert seinen Ziehsohn (12.08.2008)
Putin trat vor die Presse, Putin reiste ins Krisengebiet: Der Kaukasus-Krieg hat bewiesen, dass Russlands Ex-Präsident noch immer
die Richtung der Politik vorgibt. Dmitri Medwedew durfte zwar jetzt das Ende der Kämpfe ausrufen - sonst aber fällt er vor allem
durch Passivität auf.
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KRISE IM KAUKASUS
Medwedew verkündet Ende der Georgien-Offensive (12.08.2008)
Russlands Präsident Medwedew hat den Militäreinsatz in Georgien gestoppt. Die Sicherheit der Soldaten und der Staatsbürger sei
gewährleistet und der "georgische Aggressor" bestraft, sagte er - und warnte, man könne jederzeit wieder losschlagen.
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KAUKASUS-KRISE
Bushs Parteifreunde fordern harten Anti-Russland-Kurs (12.08.2008)
Ohnmachtsgefühle einer Supermacht: Die USA haben keine Antwort auf den Kaukasus-Krieg gefunden - anders als die EU schickten sie
nicht mal hochrangige Vermittler ins Krisengebiet. Parteifreunde von Präsident Bush verlangen ein härteres Auftreten gegenüber
Russland.
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KRISE IM KAUKASUS
Zwei-Fronten-Krieg drängt Georgien in Defensive (12.08.2008)
Russische Bomber fliegen erneut Luftangriffe auf Gori, abchasische Separatisten melden die Einnahme des umkämpften Kodori-Tals:
Georgien gerät im eigenen Land komplett in die Defensive. Bei einem Angriff russischer Kampfjets kam ein niederländischer
Journalist ums Leben.
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KRIEG IM KAUKASUS
Abchasien greift georgische Truppen an (12.08.2008)
Schlittert Georgien in einen Zwei-Fronten-Krieg? Seit dem frühen Morgen sprechen wieder die Waffen: Die Separatisten in Abchasien
haben eine Offensive gestartet, die Kämpfe verlagern sich damit nach Westen - nachdem Russlands Einheiten derzeit nicht weiter
vorrücken.
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GEORGIEN-KRISE
Bush warnt den Kreml - Russland blockt Forderungen ab (12.08.2008)
Die Georgien-Krise alarmiert den Westen. US-Präsident Bush fordert Russland zum Waffenstillstand auf und warnt vor einer "brutalen
Eskalation" - doch der Kreml blockiert: Im Uno-Sicherheitsrat lehnte er eine Resolution mit Friedensforderungen umgehend ab.
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KAUKASUS
Georgien meldet russischen Vormarsch auf Tiflis (11.08.2008)
Was ist Kriegspropaganda? Was ist Wahrheit? Georgiens Regierung behauptet, russische Truppen hätten die Städte Gori und Poti
eingenommen und rückten auf die Hauptstadt Tiflis vor. Präsident Saakaschwili fordert internationale Hilfe. Aus Moskau kommen
Dementis.
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RUSSLANDS OSSETIEN-STRATEGIE
Nächstenliebe mit Nebenwirkungen (11.08.2008)
Der Waffengang als Friedensmission: Moskau inszeniert sich im Kaukasuskrieg als Retter der Südosseten und Bollwerk gegen
Saakaschwilis "Völkermord". Die Rhetorik der Empörung soll das wahre Ziel der Russen verschleiern - die langfristige Kontrolle in
der Krisenregion.
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CYBER-KRIEG
Hacker fegen georgische Regierungsseiten aus dem Netz (11.08.2008)
Seit dem Wochenende sind nur noch wenige georgische Regierungsseiten online erreichbar. Die dortige Regierung hat ihre offiziellen
Seiten auf Google-Blog-Server verlegt. Hinter den Attacken sollen russische Hacker stecken. Auf anderen Webseiten tobt längst ein
digitaler Propagandakrieg.
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RUSSLAND-BESUCH
Merkels Sotschi-Tour wird zum Kriegsgipfel (11.08.2008)
Der Krieg im Kaukasus hat die Bundesregierung kalt erwischt. Berlin bemüht sich nun hektisch um Vermittlung, Deutsche verlassen die
Krisenregion. Ende der Woche reist Kanzlerin Merkel trotzdem in die Olympiastadt Sotschi - zum Krisengespräch mit Russlands
Präsidenten Medwedew.
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BESCHÄDIGTE PIPELINE
Weltwirtschaft bangt um Öllieferungen aus dem Kaukasus (11.08.2008)
Eine der wichtigsten Ölleitungen der Welt führt durch Georgien - zum Ärger Russlands. Georgiens Präsident Saakaschwili wirft Moskau
vor, die Kontrolle über die Pipeline gewinnen zu wollen. Experten rechnen jetzt mit steigenden Ölpreisen.
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KAUKASUS-KRISE
Russische Truppen rücken in Zentralgeorgien ein (11.08.2008)
Neue Eskalationsstufe im Kaukasus-Konflikt: Russische Truppen sind von der abtrünnigen Region Abchasien aus nach Georgien
einmarschiert. Zugleich bemüht sich Moskau, sein Image als Aggressor zu korrigieren, Präsident Medwedew ruft die OSZE um Hilfe.
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GEORGIEN
Tausende fliehen aus Angst vor russischen Invasoren (11.08.2008)
In Georgien wächst die Angst vor einer Invasion der Russen. Nach einer Warnung der Behörden fliehen Tausende Menschen aus den
Grenzregionen zu Südossetien. Berichten zufolge bringen die russischen Truppen Panzer und Raketenwerfer in Stellung.
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KAUKASUS-KRISE
Georgien verspricht Waffenruhe - Putin will weiterkämpfen (11.08.2008)
Propagandaschlacht im Kaukasus: Georgiens Präsident Saakaschwili hat Forderungen der EU akzeptiert und eine Erklärung für eine
Feuerpause unterschrieben. Russland dagegen will seine Militärkampagne bis zum "logischen Ende" fortführen - und bezichtigt die
Georgier der Lüge.
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GEORGIEN-KONFLIKT
Russland rüstet sich für zweite Front in Abchasien (11.08.2008)
Der Kaukasus-Konflikt greift auf die abtrünnige georgische Provinz Abchasien über. Russland zieht 9000 Fallschirmjäger und 350
Panzer zusammen - und stellt ein Ultimatum. Georgien wirft dem Kreml vor, eine Invasion und Besatzung des ganzen Landes zu planen.
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KAUKASUS
Bundesregierung mahnt Russland, Kämpfe zu beenden (11.08.2008)
Die Bundesregierung hat Russland zu einem Ende der Kampfhandlungen in Georgien aufgefordert. CDU-Außenpolitiker von Klaeden warf
Russland vor, erheblich zur Eskalation beigetragen zu haben.
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GEORGIEN-KRISE
USA werfen Russland "Terrorkampagne" vor (11.08.2008)
"Unverhältnismäßig", "inakzeptabel", "aggressiv": US-Präsident Bush hat das russische Vorgehen gegen Georgien kritisiert - sein
Vize Cheney droht Russland ernste Folgen an. Doch die Truppen des Kreml setzen ihre Angriffe fort.
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Merkel für sofortigen Waffenstillstand
(11.08.2008)
Bundeskanzlerin Angela Merkel habe sich tief besorgt über die Eskalation in Georgien gezeigt, sagte der stellvertretende
Regierungssprecher Thomas Steg. Merkel rief die Parteien erneut dazu auf, sämtliche Kampfhandlungen sofort einzustellen. Auch müsse
die territoriale Integrität Georgiens respektiert werden.
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KAUKASUS-KRIEG
Russen rücken Richtung Zentralgeorgien vor (10.08.2008)
Eskalation im Kaukasus-Krieg: Russische Truppen haben georgischen Angaben zufolge erstmals in dem Konflikt die Grenze Südossetiens
nach Zentralgeorgien überschritten. Sie marschieren demnach in Richtung der Stadt Gori. Bisher dementiert Moskau alle
Invasionspläne.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Russen kontrollieren Südossetien (10.08.2008)
Übermacht entscheidet: Im Schwarzen Meer haben russische Kriegsschiffe einen georgischen Raketenträger versenkt, in Südossetien
stehen Tausende russische Soldaten. Georgiens Führung sieht jetzt die Existenz ihres Staates gefährdet - doch Moskau dementiert
Invasionspläne.
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SÜDOSSETIEN-ANALYSE
Die kriegerischen Absichten russischer Friedenstruppen (10.08.2008)
Die blitzschnelle Eskalation des Konflikts in Südossetien zeigt vor allem eines: Die Krise kam den beteiligten Parteien sehr
gelegen. Georgien will sich in den Westen integrieren - und Russland will genau das verhindern. Das Wohl der Südosseten spielt
dabei überhaupt keine Rolle.
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SÜDOSSETIEN
Georgien verkündet einseitige Waffenruhe (10.08.2008)
Hoffnung auf Entspannung im Kaukasus: Georgien hat im Konflikt um die abtrünnige Provinz Südossetien einen einseitigen
Waffenstillstand ausgerufen. Die Regierung in Tiflis forderte Russland auf, sofort Gespräche über ein Ende der Kämpfe aufzunehmen -
doch Moskau bombt weiter.
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KAUKASUS-KRIEG
USA drohen Russland mit diplomatischer Eiszeit (10.08.2008)
Das Leiden der Zivilbevölkerung nimmt zu, der internationale Druck auf Moskau wächst: Merkel, Sarkozy, der Papst - sie alle fordern
von Russland ein Ende der Kampfhandlungen im Südkaukasus. US-Präsident Bush warnt Moskau, es setze die bilateralen Beziehungen aufs
Spiel.
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DAVID UND GOLIATH
Russland militärisch haushoch überlegen (10.08.2008)
1700 russische Kampfflugzeuge gegen fünf georgische, hundertmal so viele Soldaten auf russischer Seite - der Konflikt zwischen
Georgien und Russland um die Regionen Südossetien und Abchasien nimmt sich aus wie der Zweikampf zwischen einem Zwerg und einem
Riesen.
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SÜDOSSETIEN
Georgien verlagert seine Truppen (10.08.2008)
Rückzug oder Umgruppierung? Der Chef des georgischen Sicherheitsrats hat den Abzug aus Südossetien verkündet - der Minister für
Wiedervereinigung hingegen sagte, die Truppen würden nur verlegt und blieben in der abtrünnigen Republik. Russische Kampfjets
bombardierten Ziele in Georgien.
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KAUKASUS-KRISE
Russische Schwarzmeerflotte landet in Abchasien (10.08.2008)
Der Kaukasus-Konflikt weitet sich aus: Schiffe der russischen Schwarzmeerflotte haben Abchasien erreicht - mit Tausenden Soldaten
an Bord. Georgien fürchtet einen Großangriff. Aus Südossetien haben sich die georgischen Truppen eigenen Angaben zufolge
vorübergehend zurückgezogen.
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SÜDOSSETIEN-KRISE
Putin besichtigt Frontgebiet und droht der Nato (09.08.2008)
Der russische Regierungschef Putin hat den Krieg gegen Georgien verteidigt. Der Nato drohte er: Ein Beitritt Georgiens zu dem
Bündnis ziehe andere Länder in blutige Abenteuer. Die georgischen Olympioniken wollten derweil in die umkämpfte Heimat - Präsident
Saakaschwili lehnte das jedoch ab.
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KRIEG IM KAUKASUS
Georgien will Olympia-Mannschaft aus Peking abziehen (09.08.2008)
Für die georgischen Teilnehmer sind die Olympischen Spiele einen Tag nach Beginn schon wieder zu Ende. Wegen des Kriegs im
Süd-Kaukasus will Georgien sein Team aus Peking zurückziehen.
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SÜDOSSETIEN-KRISE
Russische Kampfjets beschießen Öl-Pipeline (09.08.2008)
Im russisch-georgischen Krieg wird verbissen weiter gekämpft. Beide Seiten werfen sich "ethnische Säuberungen" vor. Georgien
behauptet, Russland habe eine wichtige Öl-Pipeline beschossen und beklagt zivile Opfer. Zudem greifen die Kampfhandlungen auf
Abchasien über.
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SÜDOSSETIEN-KRISE
Kämpfe drohen auf Abchasien überzugreifen (09.08.2008)
Georgien hat im Konflikt mit Russland um Südossetien den Kriegszustand erklärt. Nun aber sollen russische Jets auch Angriffe in
Abchasien geflogen haben. Und die dortigen Separatisten erklären, sie würden Georgien ebenfalls angreifen.
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SÜDOSSETIEN
Saakaschwili bietet Waffenruhe an, wirft Russland "ethnische Säuberungen" vor (09.08.2008)
Der georgische Präsident Saakaschwili hat Russland eine sofortige Waffenruhe angeboten, vorausgesetzt, ein internationaler
Vermittlungsprozess komme in Gang. Moskau warf er vor, "ethnische Säuberungen" vorzunehmen - nicht nur in Südossetien, sondern auch
in Abchasien.
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KRIEG IM KAUKASUS
Moskau meldet Einnahme von Südossetiens Hauptstadt (09.08.2008)
Zchinwali, die Hauptstadt Südossetiens, sei "befreit" und unter ihrer Kontrolle, meldet die russische Armee. Zugleich wirft Moskau
der Ukraine vor, Georgien militärisch zu unterstützen. Die georgische Regierung beklagt Luftangriffe auf Ölanlagen und Militärbasen.
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SÜDOSSETIEN-KONFLIKT
Saakaschwili verhängt Kriegsrecht über Georgien (09.08.2008)
Die Gewalt eskaliert: Nachdem die südossetische Stadt Zchinwali als weitgehend zerstört gilt, griff die russische Luftwaffe am
Morgen weiter Ziele in Georgien an. Auch Zivilisten wurden getötet. Der georgische Präsident Saakaschwili sagte, sein Land befinde
sich im Krieg.
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KAUKASUS-KONFLIKT
Tausende fliehen vor Gefechten in Südossetien (08.08.2008)
Wer kann, bringt sich in Sicherheit: Die russisch-georgischen Kämpfe in Südossetien treiben Tausende in die Flucht. Die
Provinzhauptstadt Zchinwali ist zerbombt, zahlreiche Zivilisten starben. Georgien holt 2000 Soldaten aus Afghanistan und dem Irak
zurück an die Front - und will das Kriegsrecht ausrufen.
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KRIEG AM KAUKASUS
Südossetien berichtet von mehr als tausend Toten (08.08.2008)
Im Kaukasus droht ein offener Krieg zwischen Russland und Georgien: Nach Georgiens Einmarsch verteidigt Moskau die abtrünnige
Provinz Südossetien. In deren Hauptstadt liefern sich Russen und Georgier Gefechte. Jetzt ruft Georgien seine 2000 Soldaten aus dem
Irak zurück in die Heimat.
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GEORGIENS PRÄSIDENT SAAKASCHWILI
Supermann in der Krise (08.08.2008)
Wohlstand, Demokratie, Frieden: Micheil Saakaschwili war die Hoffnung der Georgier, bis er die Opposition mit großer Härte
unterdrücken ließ. Nun steckt er in der größten Krise seiner Karriere - und ist daran nicht ganz unschuldig.
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SÜDOSSETIEN-KONFLIKT
Stellvertreterkrieg um Macht und Ressourcen (08.08.2008)
Der Konflikt im Kaukasus ist brandgefährlich - denn es geht nicht allein um Südossetien. Russland kämpft um seinen Anspruch als
Großmacht, Georgien bangt um seine bisher guten Beziehungen zur Nato. Im Hintergrund tobt ein geostrategisches Geschacher um den
Zugang zu Gas, Öl und Pipelines.
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KAMPF UM SÜDOSSETIEN
Europa von Kaukasus-Krieg kalt erwischt (08.08.2008)
Mit Geldspritzen und der Aussicht auf eine segensreiche Partnerschaft versuchten Europas Diplomaten Georgien und Russland auf
Friedenskurs zu halten. Doch seit Ausbruch der Gefechte weiß in Brüssel, Berlin und Paris keiner so recht weiter. Die EU hat
offenbar kaum Einfluss.
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KRIEG IM KAUKASUS
Russland marschiert in Südossetien ein (08.08.2008)
Dramatische Entwicklung in der Kaukasus-Krise: Russische Truppen rücken in Südossetien ein, um Georgiens Offensive in der
abtrünnigen Provinz zu stoppen. Die Regierung in Tiflis gab den Abschuss russischer Flugzeuge bekannt - und meldete, Moskau habe
eine Luftwaffenbasis bombardieren lassen.
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GEORGIENS OFFENSIVE IN SÜDOSSETIEN
Putin kündigt Vergeltung für tote russische Soldaten an (08.08.2008)
Eskalation im Kaukasus: Georgien und Russland steuern im Streit um das abtrünnige Südossetien auf einen Krieg zu. Mehrere russische
Soldaten sollen bei Gefechten getötet worden sein. Ministerpräsident Putin drohte Tiflis mit Rache.
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KRIEG UM SÜDOSSETIEN
Georgien ruft alle Streitkräfte zu den Waffen - Putin kündigt Vergeltung an (08.08.2008)
Eskalation im Kaukasus: Georgien hat eine Offensive zur Rückeroberung der abtrünnigen Region Südossetien gestartet. Der Kreml
kündigte "harte Reaktionen" an, nach Angaben aus Tiflis flogen russische Kampfjets Angriffe. Jetzt hat Staatschef Saakaschwili die
Generalmobilmachung verkündet.
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KRISENREGION
Berichte über heftige Kämpfe in Südossetien (08.08.2008)
"Das Feuer kommt aus allen Richtungen": Agenturberichten zufolge steht die Hauptstadt der abtrünnigen georgischen Region
Südossetien unter Beschuss. Georgiens Präsident Saakaschwili hatte den Separatisten zuvor eine Waffenruhe angeboten und seinen
Truppen untersagt, Angriffe zu erwidern.
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SÜDOSSETIEN
Saakaschwili ordnet georgischen Waffenstillstand an (07.08.2008)
Georgische Soldaten sollen das Feuer einstellen: Präsident Saakaschwili hat nach der Gewalteskalation in der abtrünnigen Region
Südossetien den Waffenstillstand befohlen - Südossetien wird in dem Konflikt von Russland unterstützt.
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