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  Donnerstag, der 17. Mai 2012

Newsletter

Ausgabe 01/2001

Liebe Leserinnen und Leser,

doch, ja, es gibt ihn noch, den Newsletter der Predigtdatenbank. Auch wenn es längere Zeit keine Ausgabe gegeben hat, so ist er doch nicht ganz eingeschlafen. Die Gründe liegen in einer Umstrukturierung im Team von Predigten.de. Dazu finden Sie näheres in den Interna dieses Newsletters.

Ihr Team von predigten.de

Inhalt:

  • Interessante Themen:
    • Notfallseelsorge - Wer sorgt sich um die Seele im Notfall?
    • Christliches Eintreten gegen Gewalt - "Hoffnungsthema des neuen Jahrtausends"
    • Internet-Guide Religi@n erschienen
  • Interna:
    • Neuer Service bei Predigten.de: e-card-Versand
    • Holen Sie sich unsere News auf ihren Palm
    • Neuer Mann an Bord / Teamvorstellung


Notfallseelsorge - Wer sorgt sich um die Seele im Notfall?

Es ist Nacht. Ein Wagen hat plötzlich einen schweren Verkehrsunfall, möglicherweise sogar mit Todesfolge. Hoffentlich sind die Einsatzkräfte schnell vor Ort. Sie kümmern sich um die Opfer, retten Verletzte. Dies ist ein (glücklicherweise) eingespieltes Vorgehen.

Doch was, wenn es da noch ein zweites Auto gibt, eines, in dem noch weitere Angehörige sitzen? Sie sind zum Glück unverletzt - zumindest körperlich. Und doch brauchen sie dringend Hilfe. Aber weder Feuerwehr, Notarzt noch Polizei haben das Potenzial, sich um die Angehörigen zu kümmern.
In vielen Gemeinden gibt es deshalb sogenannte Notfallseelsorger - meistens Pastoren oder Diakone, die hierfür speziell weitergebildet worden sind. "Die Notfallseelsorge greift eine der ursprünglichsten Aufgaben des Christentums auf", erklärt Pfarrer Wolfgang Schultheis aus dem Altlandkreis Obernburg, wo dieser Dienst seit 1997 besteht.
Auslöser für die Idee der Notfallseelsorge waren oft Katastrophen wie das Flugtagunglück in Ramstein (28. August 1988) oder das ICE-Unglück in Eschede (3. Juni 1998). Aber zum Glück sind solche "Großschadensfälle" nicht die eigentlichen Einsatzbereiche der Notfallseelsorger. Da geht es eher um Begleitung von Verletzten während der Rettung, Überbringung von Todesnachrichten oder Krisenintervention bei Suizidabsichten. Hierbei sind seelsorgerliche Gespräche und Nähe das wichtigste Handwerkszeug.
Aber auch die Retter (Feuerwehr, Sanitäter etc.) brauchen Hilfe, um ihre Eindrücke verarbeiten zu können, vor allem, wenn sie den Betroffenen aufgrund widriger Umstände nicht helfen konnten oder es sich bei den Opfern um Bekannte, vielleicht sogar um Kameraden gehandelt hat.
Leider ist die Notfallseelsorge noch nicht überall vorhanden.

Wer sich informieren will, dem seien folgende Internetseiten empfohlen:
http://www.notfallseelsorge.de und http://www.krisenintervention-notfallseelsorge.de


Christliches Eintreten gegen Gewalt - "Hoffnungsthema des neuen Jahrtausends"

Evangelische Bischöfe rufen zur Gewaltüberwindung auf

In den Gliedkirchen der EKD haben die Bischöfe am Wochenende zur Überwindung der Gewalt aufgerufen. Präses Manfred Kock (Rheinland) sagte: "Friedfertig sein, heißt nicht, Gewalt schweigend hinzunehmen". Frieden wird vielmehr aus aktivem Tun, zum Beispiel auch durch Proteste und Demonstrationen, heraus gestaltet.
Für die hannöversche Bischöfin Margot Käßmann ist das Eintreten der Christen gegen die Gewalt das "Hoffnungsthema des neuen Jahrtausends". Gewalt sei zu lange christlich legitimiert worden - die Legitimation humanitärer bewaffneter Einsätze sei nicht Sache der Kirchen, so Käßmann.
Das Überwinden von Gewalt beginne im "Denken und Reden, im Alltag von Ehe, Familie, Beruf und Politik", meint der Oldenburger Bischof Peter Krug. Der Teufelskreis der Gewalt müsse durchbrochen werden.
Anlass dieser Statements ist die letzte Woche eröffnete weltweite "Dekade zur Überwindung von Gewalt" des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK). Diese Dekade ist für den Zeitraum von 2001 bis 2010 ausgerufen worden.
Der Generalsekretär des ÖRK, Konrad Raiser: "Das Christentum kennt eine schmerzvolle und ambivalente Geschichte der eigenen Teilhabe oder der passiven Unterstützung von Gewalt aus den vermeintlich besten Gründen". Darum sollen Christen Gewalt auch nicht nur als äußerliches Phänomen wahrnehmen.
Die Dekade des ÖRK steht in Verbindung mit der UNESCO, die zu einer Internationalen Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheit für die Kinder dieser Welt einlädt.

Material zur "Dekade zur Überwindung von Gewalt" des ÖRK unter:
http://www.wcc-coe.org/wcc/dov/index-g.html


Internet-Guide Religi@n erschienen

Für jeden, der schnell und ohne lange Recherche Informationen zu den Religionen der Welt, zu Cyberreligionen, Sekten und Philosophie im Internet finden will, ist soeben ein neues Buch erschienen: Markus Eisele, Leiter der Arbeitstelle Internet im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt, hat einen umfassenden Führer durch diese Internetangebote herausgegeben. Zwar ist es immer schwierig, mittels eines Printmediums (Buch) eine Linkliste zu veröffentlichen, da manchmal schon bis zum Erscheinungstermin des Buches die Links schon nicht mehr stimmen. Aber Eisele bietet in seinem Buch einen "Link-Automat": Wer auf die Internet-Adresse http://www.internetguide-religion.de geht, kann mit der im Buch abgedrucken Zahl immer zu dem gesuchten Angebot finden, auch wenn sich der gedruckte Link verändert hat.
Eisele, Markus, Internet-Guide Religi@n, Gütersloher Verlagshaus, 2001, ISBN 3-579-00936-2, 16.80 DM


Neuer Service bei Predigten.de: e-card-Versand

e-mails sind zwar eine schnelle Möglichkeit, Informationen von a nach b zu schicken, aber mal ehrlich: schön sind sie nicht. Vom Inhalt meist noch weniger informativ wie eine Postkarte, vom Erscheinungsbild nur eine reine Textlandschaft.

Doch es gibt Abhilfe: schicken Sie doch eine Bild-Postkarte. Das geht ganz einfach: Folgen Sie dem Link auf unserer Startseite zum e-card-Versand. Dort können Sie dann aus verschiedenen Bildern ihr Lieblingsmotiv auswählen. Dann schreiben sie gleich bei uns ihren Text, diese wird verschickt und der Empfänger braucht nur noch klicken, um das schöne Motiv zu sehen.
Wir starten diesen neuen Service mit Bildern der Künstlerin Ursula Paczkowski, die uns freundlicherweise schöne Werke zur Verfügung gestellt hat.


Holen Sie sich unsere News auf ihren Palm

Sie können jetzt unsere News und die aktuellen Predigten jederzeit vom Desktop auf ihr Palm- oder Windows-CE-Gerät laden. Sie müssen sich nur bei dem Dienst AvantGo anmelden. Dieser Sevice ist kostenlos! Sobald die Software von AvantGo auf Ihrem PC eingerichtet ist, können Sie sich Webseiten offline auf dem PDA ansehen, egal ob Sie gerade im Bus, im Flugzeug oder in der Schlange vor dem Postschalter sind. Das Programm speichert bei jedem Synchronisieren die aktuelle Version der Channels, die Sie ausgewählt haben - ohne zusätzliche Download- oder Online-Kosten. Näheres finden Sie, wenn sie dem Link auf der Startseite unter "Wegweiser" folgen.


Neuer Mann an Bord / Teamvorstellung

Es tut sich was bei Predigten.de: Mit Jens-Erik Paul ist ein neuer Projekt-Manager für die Predigtdatenbank zuständig. Hier eine kurze Selbstdarstellung des "Neuen":
"Ich bin Jens-Erik Paul (Jg. 66). Seit Anfang 2001 arbeite ich innerhalb des Teams der Predigtdatenbank als Projekt-Manager. Das bedeutet z. B., neue Ideen zu entwickeln, damit die Benutzer ("User") von Predigten.de immer wieder gern auf diese Seite zurückkehren. Sichtbares Zeichen dafür sind die zur Zeit wöchentlich wechselnden Texte der Startseite, die ich schreibe. Hier kann ich meine Vorbildung (Studium der ev. Religionspädagogik und 4 Berufsjahre als Diakon) gut einbringen. Aber sicher werden noch weitere Zeichen hinzukommen."

Dies nehmen wir zum Anlaß, das gesamte Team noch mal vorzustellen:

Die Redaktion der Predigten obliegt Anja Steinkopf:

Mein Name ist Anja Steinkopf und bin 27 Jahre alt. Seit September 1999 arbeite ich in der Redaktion und mache auch die Kundenbetreuung bei www.predigten.de.
Eigentlich bin ich gelernte Erzieherin, aber als Redakteurin von Predigten.de kann ich mein kirchliches Engagement sehr gut einbringen.
Die Predigten, die mir die Prediger zusenden, werden von mir Korrektur gelesen, layoutet und zum Abrufen bei uns in die Datenbank gestellt.
Diese Arbeit macht mir sehr viel Freude, weil ich jede Predigt durchlese, wobei es mir manchmal so vorkommt, als lese ich jeden Tag ein neues Buch. Das finde ich sehr spannend. Manchmal beschäftigt mich dieses Buch noch nach Feierabend in meiner Freizeit.


Impressum

Newsletter 02/2001

Autor dieser Ausgabe
Jens-Erik Paul

An- oder Abmelden können Sie sich unter
http://www.predigten.de/news.php3

Kontaktadresse:
info@predigten.de



 

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