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Heute haben wir die folgenden Themen für Sie:
Gottesdienstbesuch im Sommerloch deutlich gestiegen Nürnberger Wunschpredigten waren Attraktion Nürnberg (epd). Mit einer ungewöhnlichen Aktion ist es der evangelischen Kirchengemeinde im Nürnberger Stadtteil Gostenhof gelungen, die Besucherzahl ihrer Gottesdienste im "Sommerloch" gegenüber dem Vorjahr um ein gutes Drittel zu steigern. "Sie wünschen - wir predigen", hieß das Motto an den fünf Sonntagen im August. Mehr als 40 Predigtwünsche gingen per Internet im Pfarramt ein. Unter den fünf ausgewählten Vorschlägen war auch der weitverbreitete Wunsch "Ich brauche mehr Geld". Pfarrer Michael Bammessel nahm dafür den Rennfahrer Michael Schumacher als Beispiel: "Als Schumacher meinte, mit 20 Millionen Mark Jahresverdienst unterbezahlt zu sein, hat er eben 30 Millionen gefordert." Solche aktuellen Bezüge in der Predigt wünscht sich die Zielgruppe der 30- bis 50-Jährigen, wie eine begleitende Umfrage ergab. Weiteres Anliegen der mittleren Generation: Um ausschlafen zu können, sollen die Sonntagsgottesdienste erst um 11 Uhr beginnen. "Es waren eine ganze Menge Leute da, die bisher nicht zu sehen waren", lautet Bammessels Fazit. In seinem neuen Amt als Nürnberger Stadtdekan, das er im Dezember antritt, möchte er anderen Pfarrern Mut zu solchen neuen Wegen machen: "Ich glaube, dass viele Türen offen sind, wir müssen nur durchgehen." In Gostenhof soll die erfolgreiche Aktion in den nächsten Jahren weitergehen. Für Bammessel waren die Wunschpredigten eine "gelungene Fingerübung" für die langfristig angestrebte Steigerung der Besucherzahlen um 25 Prozent im Jahresdurchschnitt.
Quelle: http://www.epv.de/aktuell/meldungen.html
Göttingen (epd). Die Gutenberg-Bibel wird künftig auch auf CD-ROM und im Internet zu lesen sein. Die Digitalisierung der Bibel werde am kommenden Montag (16. August) in Göttingen beginnen, sagte eine Sprecherin der Göttinger Staats- und Universitätsbibliothek am Freitag dem epd. Die Seiten der Bibel würden einzeln eingescannt und elektronisch gespeichert, sagte die Sprecherin. Die Digitalisierung solle in einem halben Jahr, spätestens aber zum Beginn der Expo 2000 abgeschlossen sein. Die Gutenberg-Bibel ist nach dem Erfinder des Buchdrucks mit gegossenen beweglichen Lettern, Johannes Gutenberg, benannt. In Mainz gelang Gutenberg um 1450 der Druck der 42-zeiligen lateinischen Bibel. Das einzige in Deutschland befindliche Exemplar wird während der Weltausstellung in Göttingen öffentlich ausgestellt. Das Buch hat einen Wert von über 50 Millionen Mark. Weitere Exemplare sind unter anderem in London, Paris und Washington vorhanden. Die Digitalisierung der Gutenberg-Bibel ist Bestandteil eines Projektes zur Sanierung der alten Bibliotheksgebäude. In einem ersten Bauabschnitt soll die ehemalige Göttinger Pauliner-Kirche als Ausstellungsraum und historische Saalbibliothek hergerichtet werden. Ein weiteres Gebäude wird zu einer Bibliothek für historische Forschungsliteratur ausgebaut. An der Finanzierung des Vorhabens beteiligen sich unter anderem die niedersächsische Landesregierung und die Klosterkammer Hannover. Quelle: http://www.evlka.de/extern/ez/aktuell/news26a.html Hintergrundinfos:
3. September 1999 Gekürzte Meldung des RPD Tagung des Zentralausschusses des ökumenischen Rates der Kirchen beendet Vom 26. August bis zum 3. September hat in Genf der Zentralausschuß des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) getagt. Dekade zur Überwindung der Gewalt Im Mittelpunkt standen die Arbeit an der "Dekade zur Überwindung der Gewalt" und die Suche nach Antworten auf die Folgen der Globalisierung. Das Dekade-Thema war am 26. August Schwerpunkt der Eröffnungsrede von ÖRK-Generalsekretär Konrad Raiser. Es begleitete die Delegierten aus 336 Kirchen der ganzen Welt in zahlreichen Arbeitsgruppen und war der konkreteste Programmpunkt im Perspektiven-Papier für die sieben Jahre bis zur nächsten Vollversammlung im Jahr 2005. Bis zum Beginn der Dekade im Jahr 2001 will der ÖRK in seinen Mitgliedskirchen den Boden für eine "Kultur des Friedens" bereiten. Gespräch zwischen Orthodoxen und Protestanten Von zentraler Bedeutung für den ÖRK und viele nationale Arbeitsgemeinschaften der Kirchen ist das Gespräch zwischen Orthodoxen und Protestanten. Die Spannungen zwischen den beiden Konfessionen waren bereits im Vorfeld der letzten Vollversammlung in Harare deutlich geworden, als die orthodoxen Kirchen Georgiens und Bulgariens aus dem ÖRK austraten. Für die Orthodoxen gab und gibt es zahlreiche Steine des Anstoßes, so ihr schwindender Einfluß im ÖRK, das unterschiedliche Schriftverständnis, die Frauenordination oder die Rechte sexueller Minderheiten. Nun hat der Zentralausschuß die in Harare angekündigte Gesprächskommission eingesetzt - eine erste Gesprächsrunde soll in der ersten Dezember-Woche stattfinden. Nicht vergessen werden darf, dass die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK-CH) vom ÖRK als assoziierter Rat aufgenommen worden ist. Quelle: http://www.refpresse.ch/agentur/meldungen/2658.htm Hintergrundinfos:
2. September 1999 "Bibelblatt": Jesus läßt "die Sau raus" Der auf ernste religiöse Literatur spezialisierte Echter-Verlag in Würzburg hat die Bibel im Stil eines Boulevard-Blattes herausgegeben. Das 160-seitige "Bibelblatt" soll am 24. September erscheinen, wie die Tageszeitung "Frankfurter Neue Presse" am Donnerstag meldet. Dies ist die erste deutsche Adaption der Bibel im Boulevardstil, nachdem Ende letzten Jahres im englischen Sprachraum die "Tabloid Bible" des Briten Nick Page erschienen war. "Jesus läßt die Sau raus. Vom Schweinewahnsinn erfaßte Säue halten sich für Lemminge. Jesus von Nazareth trieb gestern zwei Männern die Dämonen aus und ließ sie in eine Schweineherde fahren. Die Schweine stürzten sich daraufhin in den See und ertranken." So lautet eine Schlagzeile. Die Schlagzeile über der Schöpfungsgeschichte verkündet: "Gott erschafft die Welt. Sechs Tage genügten". Wie die Armee des Pharao im Roten Meer ertrinkt bei der Verfolgung Israels wird unter: "Kalt erwischt! Streitwagen des Pharao versinken im Wasser" vermeldet. Der für das Buch zuständige Lektor des Verlages, Heribert Handwerk, hält die Nacherzählung für "witzig, spritzig", aber keinesfalls für respektlos. Werner Häussner, Sprecher des bischöflichen Ordinariats in Würzburg, verdammt das "Bibelblatt" auch nicht. Es könne zwar "keinesfalls die Bibel ersetzen und hat auch keinen theologischen Aussagewert", aber durch die witzige Form und überraschende Pointen eröffne es eine neue Sicht auf die biblischen Geschichten und könne die Leser auf die Originaltexte neugierig machen.
Quelle: http://www.refpresse.ch/agentur/meldungen/2646.htm
Hannover: Margot Käßmann ist neue Landesbischöfin Die Wahl hatte einige Wellen der Empörung ausgelöst, obwohl die Mehrheit Frau Käßmann in ihrem neuen Amt begrüßte. Man verspricht sich einiges von ihr, ihre Wahl sei "ein gutes Zeichen" für die Kirche. Ihr Vorgänger Hort Hirschler sagte in seinen begrüßenden Worten die Unterstützung durch die Landeskirche zu. Weitere Informationen: EKD-Onlineteam verliert Projektleiter Dr. Matthias Schnell, vielen als "der Internet-Schnell" bekannt, hat die "Arbeitsstelle Internet" im Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik (GEP) zum 1. September verlassen. Während seiner Zeit als Leiter der Arbeitsstelle hat er die Internetangebote der EKD konzeptioniert und realisiert. Er hat sich tatkräftig für den internationalen Dialog der Christen eingesetzt. Mit Dr. Matthias Schnell verliert die EKD einen ihrer besten Mitarbeiter. Weitere Informationen: Playback-CD zum evangelischen Gesangbuch Diese CD richtet sich an Gruppenleiter und musikalisch Interessierte. Sie ermöglicht es, Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch einzuüben; auch dann, wenn man kein Instrument spielen kann. Die sechs flott arrangierten Stücke liegen einmal komplett mit Gesang und Begleitung vor. Ferner finden Sie jeweils unter eigenem Index einzelne Übungsteile, die sowohl mit Gesang als auch rein instrumental (Playback) zu hören sind. Diese Übungsteile helfen beim Einsingen. Zusätzlich erläutert ein Moderator den Aufbau der Lieder und gibt wichtige Hilfestellungen. Die CD kann für 30,00 DM (inkl. Versand) per Internet bestellt werden. Weitere Informationen: Materialien zum Religionsunterricht Umfangreiche Materialien zu Religionsunterricht, Konfirmandenunterricht etc. bietet der baden-württembergische Theologe Thomas Binder auf seinen Webseiten an. Das übersichtlich gestaltete Angebot stellt eine wahre Fundgrube dar. Alle Dateien können als Word-Dokument und als ZIP-Archive heruntergeladen werden. Weitere Informationen: Impressum
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