Donnerstag, der 9. September 2010
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Prediger Rezzo Schlauch
über: Psalm 118, 1-29

Frankfurt am Main, am 14.06.2001 (Festhalle/Messe)
Kirchentag 2001

Bibelarbeit am 29. Deutschen Evangelischen Kirchentag

Liebe Kirchentagsgäste,
sehr geehrte Damen und Herren!

Der Psalm 118 ist, wie fast jeder biblische Text, wenn man sich denn auf ihn einlässt - eine Zu-Mutung, eine Herausforderung, eine Bedrohung und eine Befreiung zugleich. Eine gute Morgeneinstimmung also. Wir hören den Psalm zunächst einmal in der Luther-Übersetzung von 1984:

(Predigttext)

Bevor wir den Text bedenken wollen, singen wir uns erst einmal die Müdigkeit aus den Leibern. Heute Morgen begleitet uns die Gruppe Clemens Bittlinger und Freunde, und wir beginnen mit der Fußnote 20 aus dem Kirchentagsheft (Sonne der Gerechtigkeit).

"Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf der Sicherheit", haben wir gerade gesungen. Heute früh beschäftigen wir uns mit einem Psalm, der fürwahr uns aus dem Schlaf der Sicherheit reißt. Ein Psalm, der schon Viele vor uns mitgerissen hat. Kein geringerer als Martin Luther war es, der diesen Psalm zu seinem Lieblingspsalm auserkoren hat: Warum hat es gerade dieser Psalm dem mit der Heiligen Schrift so vertrauten Reformator so angetan? Doch deshalb, weil er mit so gar mächtigen Worten vom Trotz des Glaubens an den Sieg des Allerhöchsten spricht. Hinzu kommt, dass der Psalm in der ersten Christenheit auf Jesus Christus bezogen wurde und hinfort in der Kirche Christi im Gedenken an seine sieghafte Auferstehung als Osterpsalm im Gottesdienst verwendet wurde.

Da Luthers "Kreuzestheologie" zugleich eine Theologie der Auferstehung war, hat er diesen Osterpsalm besonders "lieb" gehabt. Den 17. Vers: "Ich werde nicht sterben, sondern leben und des HERRN Werke verkündigen!" hat Luther zu seinem Wahlspruch ausgewählt. Um von der Bibel gepackt zu werden, müssen wir nicht gleich die ganze Bibel begreifen. Für jeden, der sich ansprechen lassen will, der Hörer des Wortes sein will, gilt es, jene Haft- und Haltepunkte zu entdecken, an denen unsere Sehsüchte und Hoffnungen, die Erfahrungen aus dem eigenen Leben und aus der Welt, aus dem Alltagsleben zusammenkommen. Dann kann in einem einzigen Vers, Gottes Wort so zu funkeln beginnen, dass spürbar ist: Gott hat mich in den "weiten Raum gestellt", um mich, gerade mich unüberhörbar anzusprechen.

Beim Psalm 118 handelt es sich um eine Fest-Liturgie, die im Wechsel zwischen Priester, Chor und Gemeinde gesprochen bzw. gesungen wurde. Für welches Fest die Liturgie bestimmt war, wissen wir nicht. Eine Tempelweihe ist wahrscheinlich, doch möglich wäre auch, dass er für eine besondere Siegesfeier eigens verfasst worden ist und, im Tempelarchiv aufbewahrt, zu einer Zeit in den Psalter aufgenommen worden ist, als der ursprüngliche Anlass zum Festgottesdienst schon nicht mehr bekannt war. Doch so wie man darüber streiten kann, wie die einzelnen Stimmen zwischen Priester, Chor und Gemeinde verteilt worden sind, so ist auch der eigentliche Anlass im Grunde nicht wesentlich. Spannender ist die Frage, wer der ungenannte ist, der in den Versen 5, 21 und 28 von sich redet? Wer rief den Herrn an und wurde erhört und getröstet? Wer bedankt sich für die Hilfe, erkennt Gott an und will ihn preisen?

Ich meine, hier sind die Christenmenschen angesprochen, die Glauben halten, im Glauben leben, die ihr Glaube in Gegensatz zu den Menschen bringt, die aber "im Kampf" den sieghaften Beistand des Herrn erfahren. Jeder, der den Psalm hört und mitbetet, kann dieser Glaubende sein!

Der Psalm beginnt wie er endet, nämlich mit dem Satz: "und seine Güte währet ewiglich". Die Kirchentagsübersetzung nennt dies schön: "Gottes Freundschaft ist von Dauer!" Ja, bei allen Zweifeln, die es gibt und geben muss: auf die Zusage Gottes ist Verlass. Manche auf Dauer zugesagte Freundschaft, erweist sich indes schon bei der ersten Bewährungsprobe als unverlässlich, als brüchig oder gar geheuchelt. Dass die Politik für Erfahrungen dieser Art besonders ertragreich ist, verwundert vermutlich nicht. Aber auf Gottes Freundschaft können wir uns verlassen, und diesem Freundschaftsgeschenk gilt es zu danken. Diese Klammer eröffnet für mich den Zugang zum Psalm, der als liturgischer Text mit Aufrufen, Segenswünschen, Gebetsgrüßen und nicht zuletzt Bekenntnisaussagen Einzelner versehen ist. Wir werden jetzt einmal durch die sechs Abschnitte des Psalms durchgehen, wobei ich mich an der Auslegung von Lamparter orientiere.

Der Vorspruch - die Verse 1 - 4 - fordert die Festgemeinde zum Danken und Bekennen auf: "Israel", das ist das Volk als ganzes, das "Haus Aaron", das ist die Priesterschaft, "die den Herrn fürchten", das sind die, die den Gottesglauben Israels angenommen haben. Sie alle leben von der Güte des Herrn. Im Folgenden wird die Erfahrung geschildert, die der Glaubende machen darf und kann, der diesen Herrn zur Seite hat.

Kühn wag´ ich mich zum Kampfe (Vers 5 - 9)

Unter der Güte und Freundlichkeit des Herrn leben zu dürfen, besagt keineswegs, dass dem Glaubenden Kampf und Bedrängnis erspart bleiben. Gottes Freundschaft kann auch heißen: der Welt Feindschaft. Luther konnte davon sein eigenes Lied singen, das uns hier schließlich auch heute zusammengeführt hat. Je klarer sich der einzelne zum Herrn bekennt, umso stürmischer wird er dies erfahren.

Die Einheitsübersetzung fasst die Verse 8 und 9 so zusammen:

"Besser, sich zu bergen beim Herrn, als auf Menschen zu bauen. Besser sich zu bergen beim Herrn, als auf Fürsten zu bauen."

Hiernach ist es das einzig Richtige, auf den Herrn zu vertrauen und nicht, sich auf Menschen zu verlassen, auch wenn diese Macht und Einfluss haben. Bei Jeremia 17, 5ff steht hierzu nicht zufällig: "Ihre Treue ist unbeständig, ihre Kraft ist brüchig." Erfahrungen von Unbeständigkeiten und Brüchigkeiten machen wir alle jeden Tag und ich in meiner Funktion ganz besonders. Nicht zuletzt deshalb werden wir am Ende dieser Bibelarbeit das Lied Nr. 17 - Das könnte den Herren der Welt - gemeinsam singen, denn - um es mit Luther zu sagen - "und ist die ganze Welt nicht anders und bleibt nicht anders denn auf Menschen und Fürsten trauen und bauen, das ist an Gott verzweifeln und sein erstes Gebot mit Füßen treten." Diese Verse bringen uns die Gewissheit, den Herrn an seiner Seite zu haben, befreit von aller Menschen Furcht.

Ob Feinde mich umzingeln (Vers 10 - 14)

Der Herr jedoch ist meine Kraft! Dieser Psalm strotzt nur so vor Selbstbewusstsein: Und wenn es alle Völker sind, die mich umringen, die mich einkesseln und umzingeln: Ich will sie abwehren. Selbst wenn sie mich umgeben wie ein angriffslustiger Bienenschwarm und auf mich eindringen "wie ein Feuer in Dornen": Ich will sie abwehren. Ja Hoppla: Mag die Übermacht noch so groß sein: der Herr ist mächtiger!

Was für eine Ansage in der heutigen Zeit! Was für ein Vertrauen! Es ist ein mutiger und trotziger Glaube, der uns hier das Wort führt. Wie Ambossschläge dröhnen die Aussagen auf uns ein mit wahrhafter Wucht. Und trotz aller Stöße - das Bekenntnis zum Herrn hilft stehenzubleiben, zu widerstehen und am Ende erfolgreich zu sein.

Öffnet mir die Tore der Gerechtigkeit (Vers 15 - 21)

Noch mitten im Kampf des Glaubenden gegen die Übermacht, erschallt aus dem Heerlager anderer Glaubender (aus den "Hütten der Gerechten"), die gleichfalls aus ihrer Bedrängnis heraus dem Her vertrauten, sich zu ihm bekannten und ihn um Hilfe baten, die Nachricht, dass die Rechte des Herrn den Sieg behält!

Das ist ernüchternd und befreiend zugleich, doch in heutiger Zeit auch verwirrend. In dieser Nachricht steckt die Erkenntnis, dass es nicht die Kraft des Glaubens ist, die zum Sieg verhilft, sondern die rechte Hand des Herrn. Dies führt zu der Zuversicht des 17. Verses, der an Ostern und seine Verheißung erinnert: "Ich lebe und ihr sollt auch leben!" (Johannes 14, 19). Durch die Macht Gottes und das Vertrauen auf ihn war der Erfolg möglich und der Glaubende kehrt aus dem Kampf zurück, um Tempel dem Herrn für Erfolg und Rettung zu danken.

Was heißt das für uns in der heutigen Situation, am Anfang des 21. Jahrhunderts? Was ist das für eine Gerechtigkeit, die uns versprochen ist, was sind das für Tore, die geöffnet werden sollen? Liturgisch gesehen traten die Kultteilnehmer durch den Vorhof des Tempels in den Tempel, in den Bereich des Heiligtums hinein. Wer die "Tore der Gerechten" durchschritt, gehörte zur "Gemeinde der Gerechten". Gerecht war, wer in rechter Beziehung zum Nächsten und zu Gott zu leben versuchte. So wie unser "glaubender", den wir jetzt schon ein paar Verse lang begleiten und von dem es schwer ist, ihn wieder loszulassen, wenn er einen erst einmal berührt hat.

Gerechtigkeit im hier verstandenen Sinne ist offensichtlich nicht etwas zu Erwerbendes, sondern letztlich etwas Zu-Empfangendes. Deshalb genügt es, wenn "die starke Hand des Herrn" wirksam ist. Die "Tore der Gerechtigkeit" sind eine Heilssphäre, nicht eine Kontrollstation. An dieser Stelle geht es auch um die alttestamentarische Sehnsucht nach dem neuen Testament: Während Tore im Alten Testament "Rathäuser, Schulen, Synagogen, Richthäuser" sind, gibt es im Neuen Testament nur noch ein Tor, durch das Gerechte hineingehen, die christliche Kirche (Vers 20).

Martin Luther schrieb hierzu 1530 auf der Feste Coburg während der Verhandlungen auf dem Reichstag zu Augsburg: "Darum sind die Tore der Gerechtigkeit nichts anders denn die Kirchspiele oder Bistümer, darin man öffentlich handelt die Ämter der Christenheit, wie predigen, Gott loben, danken, singen, taufen, Sakrament reichen, trösten, beten und was zur Seligkeit gehört. (...) Fast alle Bischöfe und Geistlichen haben diese Tore der Gerechtigkeit wieder verschlossen und Tore der Sünde daraus gemacht. (...) Aber es bleiben dennoch ja etliche Tore der Gerechtigkeit."

Eins dieser "etlichen Tore", auf das uns dieser Psalm aufmerksam macht, ist eine Dimension der Gerechtigkeit, die ich unter dem Begriff Zugangsgerechtigkeit zusammenfassen möchte. Mit Zugangsgerechtigkeit meine ich einen Gerechtigkeitsbegriff, der sich an seinen Erfolgen für die gesellschaftlich Benachteiligten und Ausgegrenzten bemisst - und dazu zählen in ganz besonderer Weise die Menschen ohne Arbeit. Unsere Welt wird immer differenzierter, doch nicht alle Menschen werden durch Bildung und Ausgangsmöglichkeiten in die Lage gebracht, in dieser Welt so zu leben, dass Differenzierungen wahrnehmbar sind. Soziale und politische Freiheit bedeutet nichts, wenn sie nicht vom Individuum her erfahren und vollzogen wird. Und Sinn und Auftrag des Glaubens werden nicht erfüllt, wenn der Bezug zur Welt fehlt oder entfällt.

Deshalb ist für mich ein "Tor der Gerechtigkeit" das Ziel der Gleichheit von Chancen und Lebensbedingungen. Um dieses Ziel jedoch erreichen zu können, müssen wir unter veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen die Frage nach den Wegen zur Umsetzung dieses Ziels neu stellen. In Anschauung der Lebenslagen von Menschen heute gehört die Frage des Zugangs zum Arbeits- und gewissermaßen Bildungsmarkt in den Kern der Gerechtigkeitsfrage. Diese Frage der Zugangsgerechtigkeit erfordert die Kreativität neuer Konzepte und den Mut zu neuen Allianzen. Ist alles Pharisäertum, was einfach verständlich ist? Ist alles Prophetentum, was nicht sofort verständlich ist? Ich denke, dass zur Zugangsgerechtigkeit auch gehört, dass das Lernen in unserer Gesellschaft endlich stärker auf die Entfaltung der Heranwachsenden ausgerichtet sein muss.

Bildung wird zu sehr auf die Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft beschränkt, welche durch Bildung gestaltet werden sollte. Bildung soll integrieren, doch Anstöße zu Neuem, Anderem, Transformatorischem werden vernachlässigt. "Tore der Gerechtigkeit" kann auch heißen, Zugänge zu eröffnen, die wir vernachlässigt haben.

Vom Herrn geschah das Wunder (Vers 22 - 25)

Zurückgekehrt zum Psalm werden wir in Vers 22 vor die Frage gestellt: Wer ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben? Offensichtlich wurde unser Glaubender nicht nur von Feinden umringt, sondern auch vom eigenen Volk missachtet. Man hielt ihn für keine wichtige Aufgabe für geeignet, er wurde verkannt. Ein Schicksal, das den Glaubenden oft widerfahren ist. Nun aber erleben wir eine typische Situation für den Herrn: Er durchkreuzt das vorschnelle Urteil der Menschen, indem er ausgerechnet den Außenseiter, den scheinbar Unwichtigen zum "Eckstein" macht, also mit einer besonders wichtigen Aufgabe betraut. Entsprechend ist die Freude groß, denn "dies ist der Tag, den der Herr macht!" Und doch genügt weder die Aufgeschlossenheit der Gläubigen noch die liturgische Kunst noch die Priesterschaft, um das Fest zu einem wundervollen Dankfest zu machen, auch jetzt hängt alles von der gnadenvollen Gegenwart des Herrn ab: "O Herr, lass wohl ergehen!"

Das mag etwas frustrierend wirken: Alles hängt von der Gnade Gottes ab, mein Glaube ist wirkt fast unwichtig. Doch ohne den Glauben, gibt es keine Gnade. Und mir fiel noch etwas ein, was nun schon 12 Jahre zurückliegt; am 6. November 1989 wurde nämlich beim Montagsgebet in Heiligenstadt im Eichsfeld folgender Text gebetet, der STEIN SEIN KÖNNEN, heißt:

"Stein sein können. Herr, dass wir uns nicht falsch verstehen! Ich meine nicht den Stein, der anderen ein Loch in den Kopf schlägt oder sonst verletzt oder gar tötet! Nein! Herr, lass mich Stein sein können, der Stufe bedeutet, Stufe zum Nächsten, - Herr, lass mich Stein sein können, der Eckstein ist in einer Gemeinschaft. Herr, lass mich Stein sein, der Fundament ist für deine Kirche! Herr, lass mich Stein sein können."

Empfangt froh seinen Segen (Vers 26 - 29)

Beim Einzug in den Tempel nun empfangen die Gläubigen den Segensgruß. "Mein Gott bist Du!" Der Psalm schließt mit einem starken Bekenntnis. Und er sagt: Auch wen Du verworfener Stein bist, "dennoch sollst Du mein Gott sein, dennoch will ich an dich glauben und weiß fürwahr, dass Du mein Gott bist" (Luther).

Abschließend werden wir eindrucksvoll an den Beginn des Psalms geführt: "Gottes Freundschaft ist von Dauer!" Der Psalm galt schon in der Frühkirche des Ostens wie des Westens als Osterlied des sieghaft auferstandenen Erlösers. Die Bitte, die "Tore der Gerechtigkeit" zu öffnen wird erhört. Aber: Im Neuen Testament sind alle Menschen guten Willens nicht nur eingeladen, durch das Tor hindurchzugehen, sondern Jesus warnt auch vor dem Tor des zügellosen Lebens: "Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm!" (Matthäus 7, 13f).

Ich verstehe diesen Psalm als Aufforderung, aufmerksam auf Unterschiede zu sein. Zu leicht wird verworfen, was zum Eckstein geeignet ist. In meinen Alttag gesprochen möchte ich mich an der Konzeption einer Gesellschaft beteiligen, deren Institutionen das Bemühen um Gerechtigkeit für alle verbinden mit der Sicherung der Entfaltung von Verschiedenheit. Dies eröffnet dann ein weiteres Tor der Gerechtigkeit, nämlich aus dem ethischen Grundakt der gegenseitigen Anerkennung hinaus gibt es die Notwendigkeit einer advokatorischen Dimension, die versucht denjenigen zum Wort zu verhelfen, die nicht mehr oder noch nicht reden können und doch in unseren Handlungszusammenhang gehören, also die Toten, die Vernichteten ebenso wie die jetzt mit Gewalt am Reden Gehinderten wie die ungeborenen zukünftigen Generationen.

Solches Handeln zielt auf die Ermöglichung von Leben und weiß sich damit verantwortlich für dessen Vorbedingungen. Den Ansporn zu diesen Gedanken schöpfe ich aus dem Lesen des Psalms, denn Gerechtigkeit meint im biblischen Sinn eine durchaus parteiliche Gerechtigkeit, die die Schwachen, an die Ränder gedrängten und unsichtbar gemachten zum Recht verhelfen will.

"Öffnet mir die Tore der Gerechtigkeit" - diese Zeile hat mich nicht nur deshalb berührt, weil sie mir den Schlüssel in die Hand gegeben hat, um Tore der Gerechtigkeit neu oder wieder zu öffnen; sie hat mich auch deshalb berührt, weil sie den wichtigsten Bezug zum Reich Gottes hergestellt hat: "Siehe da, siehe dort ist's. Inwendig ist's im Herzen" (M. Luther).

Zum Schluss singen wir Lied Nr. 17: Das könnte den Herren der Welt ja so passen.

© Rezzo Schlauch 2001
http://www.rezzoschlauch.de/

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